Staatsanwalt ermittelt gegen 30 Beschuldigte

Freitag, 30.09.2016 06:20 von

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt inzwischen in mehreren strafrechtlichen Verfahren gegen 30 Mitarbeiter aus dem Umfeld des VW-Konzerns. Zu Beginn des VW-Skandals ging es nur um eine Handvoll Personen.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt inzwischen in vier strafrechtlichen Verfahren gegen 30 Mitarbeiter aus dem Umfeld des VW-Konzerns. Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer jüngsten Ausgabe. Zu Beginn des Skandals ging es nur um eine Handvoll Personen. 21 Beschuldigte stehen auf der Liste im Verfahren um geschönte Stickoxidwerte. Gegen weitere sechs wird wegen falscher CO2-Angaben ermittelt. Wegen des Verdachts auf Marktmanipulation sind der ehemalige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn und ein zweiter Vorstand im Visier. Es soll sich dabei um den VW-Marken-Chef Herbert Diess handeln. Gegen einen weiteren VW-Mitarbeiter wird wegen der Unterschlagung von Urkunden ermittelt. Er soll Dokumente gelöscht haben. Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe sagte dem Magazin: „Wir haben bislang noch keinen der Beschuldigten wieder aus diesem Status entlassen.“ Im Gegenteil, deren Zahl könne noch wachsen. Über einige Vorgänge wisse man sehr gut Bescheid. „Wir fischen längst nicht mehr im Trüben.“ Allein in Braunschweig sind etwa zehn Staatsanwälte involviert, beim Landeskriminalamt Hannover bis zu 20 Beamte.

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