Top-Thema

Spielwarenbranche rechnet mit Rekordgeschäft

Dienstag, 29.11.2016 14:40 von

Der Jahresumsatz der Spielwarenbranche könnte erstmals drei Milliarden Euro übersteigen. Besonders Lego, Playmobil und die neue Marke „Hatchimals“ seien beliebt. Die guten Aussichten rühren aus dem Weihnachtsgeschäft.

Beflügelt von guten Aussichten auf das Weihnachtsgeschäft will die Spielwarenbranche in diesem Jahr erstmals die Drei-Milliarden-Marke beim Umsatz knacken. „Wir erwarten ein Rekordweihnachtsgeschäft“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Spielwaren, Willy Fischel, am Dienstag in Nürnberg. Kurz vor dem Fest registriert die Branche einen Ansturm auf hochpreisige Spielwaren – besonders Lego, Playmobil und die neu auf den Markt gekommenen „Hatchimals“ sind beliebt.

Sollte das Geschäft wie erhofft laufen, sei mit einem Umsatzplus von bis zu drei Prozent auf 3,088 Milliarden Euro zu rechnen, sagte Fischel. Nach den Branchenprognosen werden die Deutschen damit das dritte Jahr in Folge mehr Geld für Spielwaren ausgeben. Als Grund dafür nannte Fischel neben der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland einen „kleinen Babyboom“.

Außerdem sei nicht mehr der dänische Spielwarenhersteller Lego alleine der Wachstumstreiber. Auch andere Hersteller wie Playmobil, Simba, Schleich, Hasbro (Hasbro Aktie) oder Hudora machten sehr gute Geschäfte.

Mit Blick auf Weihnachten sind die Deutschen offenbar dazu bereit, tiefer in die Taschen zu greifen als in den Jahren davor. Die Ausgaben für Spielzeug in der Preislage von über 100 Euro legten zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr um dreizehn Prozent zu.

Besonders Technikprodukte wie Schaufelradbagger und Porsche-Autos von Lego oder die Polizeizentrale von Playmobil verkauften sich nach einer Marktanalyse der NPD-Group Deutschland für die Spielwarenbranche gut. Auch der klassische Mädchenbereich mit dem Reiterhof von Schleich, dem Lego Friends Freizeitpark oder der Baby-Born-Puppe verkauften sich gut.

Fränkischer Spielwarenhersteller Playmobil hat großen Anteil

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.