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SPD dringt auf Ende der Börsenpläne der Bahn

Mittwoch, 21.09.2016 11:29 von

BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD dringt auf ein Ende der Börsenpläne für zwei Konzerntöchter der bundeseigenen Deutschen Bahn. "Die Eisenbahn in Deutschland darf nicht zum Spielfeld ausländischer Investoren werden", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Daher sollte der Börsengang von Arriva und Schenker zu den Akten gelegt werden." Er begrüßte, dass Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nun eine Alternative vorschlage. Der Konzern soll 2,4 Milliarden Euro extra erhalten. "Der Bund sollte als Eigentümer die Investitionsoffensive der Deutschen Bahn finanziell unterstützen", sagte Bartol./sam/DP/fbr