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Spanische Medien lassen kein gutes Haar an den Katalanen

Mittwoch, 15.02.2017 13:44 von

Die Hauptstadt-Medien vorne weg. "Marca" schrieb nach dem Fiasko des FC Barcelona von einer "historischen Schlappe", die die Katalanen an der Seine hinnehmen mussten. "Barça ist fast weg vom Fenster. Das größte Debakel im 21. Jahrhundert. Ein zerbrochenes Herz in Paris", dramatisierte die Sporttageszeitung und führte weiter aus: "Dieses Barça ist nicht darauf eingestellt, um in Europa zu regieren."

"AS" berichtete von einem "Kriechgang", den Messi & Co. in Paris eingelegt hatten. Die Folge: "Ein Gemetzel am Valentinstag. PSG erniedrigt Barça." Unai Emery habe seinem Trainerkollegen Luis Enrique eine Lektion erteilt. "Ter Stegen war bei den Gegentoren machtlos."

"Es spielten Flugzeuge gegen Skateboards"

Die katalanischen Sport-Leitmedien gingen kaum gnädiger mit Barça um. So schrieb "Sport", das Team sei nur noch "eine Karikatur seiner selbst. Es war das schlechteste Spiel der letzten Jahre. Es spielten Flugzeuge gegen Skateboards." Einzig Neymar und ter Stegen wurden von der Kritik ausgenommen. "Das Ergebnis ist gerecht und verdient. Ter Stegen konnte keine Wunder vollbringen. Draxler war der Konzertmeister. Barça beschmutzt seinen Namen in Europa." Die "Mundo Deportivo" bezeichnete die Elf von Trainer Luis Enrique nach dem Desaster als "tödlich verletzt". PSG sei bissig gewesen und habe die Blaugrana entwurzelt. "Die Wunde ist tief, fast irreparabel. Weder Lionel Messi noch Luis Suárez waren auf der Höhe. Draxler spielte wie ein Wirbelwind."

„ Das größte Debakel im 21. Jahrhundert. Ein zerbrochenes Herz in Paris. “ "Marca" zur Schmach von Paris

Luis Enriques Mannschaft sei "auf brillante Weise" von Di Maria, Cavani und Draxler "entstellt" worden, berichtete "El Pais". "Der Zusammenbruch der Granatblauen war klar und deutlich, sowohl im individuellen als auch im kollektiven Sinne. Ter Stegen hatte kaum Zeit zum Atemholen", führte Spaniens führende Tageszeitung weiter aus. Der Barça-Trainer reagierte schon direkt nach dem Spiel gereizt auf die Frage eines Journalisten, der wissen wollte, warum er während der Partie die Taktik geändert habe. "Ich bin verantwortlich für das Ergebnis, also sucht gar nicht erst einen anderen, den ihr zur Verantwortung ziehen könnt. Aber mir gefällt dieser Ton nicht", sagte Enrique dem Reporter des katalanischen Senders TV3. "Wir hätten uns heute gegen PSG auf den Kopf stellen können, wir hätten trotzdem noch verloren."

1985/86: Real hat es vorgemacht

Die Chancen auf ein Weiterkommen sind nun quasi nur noch theoretischer Natur, wenngleich sich der FC Barcelona an drei Beispielen aus der Historie des Wettbewerbs aufrichten kann. Dreimal gab es bislang den Fall, dass ein Team nach einer Niederlage mit vier Toren Differenz weiterkam. Auch Erzrivale Real Madrid war dabei beteiligt. Die "Königlichen" konnten gegen Borussia Mönchengladbach im UEFA-Pokal 1985/86 nach einem 1:5 am Niederrhein per 4:0 noch ins Viertelfinale vorstoßen.

1984/85 verlor Partizan Belgrad in der 2. Runde im UEFA-Pokal 2:6 bei den Queens Park Rangers, gewann das Rückspiel dann jedoch mit 4:0. Ebenfalls durchsetzen konnte sich 1961/62 in der 1. Runde des Pokalsieger-Cups Leixoes nach einem 2:6 bei La Chaux-de-Fonds - durch ein 5:0 im Rückspiel.

Der Haken aus Sicht des FC Barcelona: Nach einem 0:4 im Hinspiel kam noch keine Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb weiter. Und: Das kaum weniger schmachvolle 0:4 beim FC Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Saison 2012/13 konnten die Katalanen seinerzeit nicht wettmachen. Im Gegenteil - auch das Rückspiel im Camp Nou ging glatt mit 0:3 verloren.