„Sorge vor Ausverkauf Deutschlands ist unbegründet“

Donnerstag, 24.11.2016 18:20 von

China setzt trotz wachsenden Drucks aus Deutschland auf mehr Investitionen. Pekings Vize-Regierungschefin spricht über die Sorgen über chinesische Firmenkäufe und warnt vor einem Handelskrieg im Zuge des Stahlstreits.

Chinas mächtigste Frau kam diese at diese Woche an die Elbe: Liu Yandong, stellvertretende Regierungschefin in Peking traf auf dem Hamburg-Summit in Chinas heimlichem Tor zu Europa auf Bürgermeister Olaf Scholz, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, EU-Vizekommissionspräsident Jyrki Katainen, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder und zahlreiche Unternehmenschefs. Für ein persönliches Treffen mit dem Handelsblatt blieb keine Zeit – die folgenden Fragen beantwortete sie nur schriftlich.In Deutschland wächst die Ablehnung gegen chinesische Investoren – zuletzt bei Aixtron und Osram. Was ist Chinas Antwort auf wachsende Zweifel an chinesischen Übernahmen deutscher Firmen?Zum einen unterstützt die chinesische Regierung tatkräftig ehrgeizige und leistungsfähige Unternehmen mit hoher Bonität dabei, „in die Welt hinauszugehen“ und sich auf der Basis des beiderseitigen Nutzens und des gemeinsamen Gewinnens sowie gemäß den Prinzipien marktorientierten Wirtschaftens ausländische Märkte zu erschließen, einschließlich des europäischen. Dabei werden eine gesetzeskonforme Führung der Unternehmen, die Respektierung des Schutzes geistigen Eigentums, die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort und die Übernahme von sozialer Verantwortung gefordert. In der Tat wurde bei der weit überwiegenden Mehrheit der Investitionen beziehungsweise Übernahmen deutscher durch chinesische Firmen — ein Beispiel wäre der Kauf von Putzmeister durch Sany Heavy Industry — nicht nur die Stabilität des Managements und der Arbeitsplätze auf der deutschen Seite gewahrt. Diese Firmen erhielten dadurch auch Zugang zu neuem Kapital und zu neuen Märkten. Diese Art von Kooperation hat wechselseitigen Nutzen und gemeinsames Gewinnen ermöglicht.

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