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Software AG und die Folgen der Enttäuschung

Sonntag, 16.10.2016 12:00

Deutschlands zweitgrößter Software-Konzern schwächelt: Bei der Darmstädter Software AG (WKN: 330400 / ISIN: DE0003304002) sank der Umsatz im dritten Quartal um rund acht Prozent auf 198,3 Millionen Euro. Doch dies ist noch nicht der ganze Schrecken, denn ein Rechtsstreit in den USA belastet das Ergebnis mit rund fünf Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach daher um ein Viertel auf rund 50 Millionen Euro ein. Damit verfehlte das TecDax-Unternehmen klar die Prognosen der Analysten.

Software-AG-Chart: finanztreff.de

Software-AG-Chart: finanztreff.de

Eigentlich war die Zahlenvorlage erst für die kommende Woche geplant, nun zog die Verwaltung die Meldung vor. Dies schützte aber nicht vor Kursverlusten. Denn in der Spitze brach die Aktie um mehr als zwölf Prozent ein, am frühen Nachmittag kam es immerhin zu einer leichten Stabilisierung auf 33,95 Euro. Auch dies entspricht aber noch einem Tagesverlust von satten 8,4 Prozent…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto SOFTWARE AG