Softdrink-Hersteller will mit niedrigerem Zuckergehalt punkten

Mittwoch, 26.10.2016 19:40 von

Zum sechsten Mal in Folge geht der Umsatz des größten Softdrink-Herstellers der Welt, Coca-Cola (Coca-Cola Aktie), zurück. Neue Ideen zur Reduzierungen der Zuckermenge sollen Kritiker beeindrucken - unter anderem die WHO.

Mit einem niedrigeren Zuckergehalt in Getränken will Coca-Cola seinem Umsatzschwund Herr werden. Der US-Konzern kündigte am Mittwoch auch unter dem wachsenden Druck von Gesundheitsexperten an, die Bemühungen dafür voranzutreiben und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen aus Atlanta teste derzeit mehr als 200 Ideen, die Zuckermengen zu verringern oder neue zuckerfreie Erfrischungsgetränke zu entwickeln, sagte der für das operative Geschäft verantwortliche Manager James Quincey.

Damit folgt der weltgrößte Getränkehersteller dem kleineren Konkurrenten PepsiCo, der ähnliche Pläne in der vergangenen Woche vorgestellt hatte. Der Softdrink-Hersteller will in den kommenden Jahren Milliarden Dollar (Dollarkurs) dafür ausgeben, gesündere Getränke und Snacks zu entwickeln. Sie sollten weniger Zucker, Salz und Fett enthalten. Coca-Cola und PepsiCo stehen angesichts des weltweiten Kampfs gegen Diabetes und Übergewicht unter Druck. Vor kurzem hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Sondersteuer auf zuckerhaltige Getränke gefordert.

Trotz Preiserhöhungen sanken die Erlöse von Coca-Cola in den drei Monaten bis Ende September um sieben Prozent auf 10,63 Milliarden Dollar und damit das sechste Quartal in Folge. Der Gewinn fiel binnen Jahresfrist um rund 28 Prozent auf 1,05 Milliarden Dollar. Während die Geschäfte in Nordamerika dank reger Nachfrage nach Mineralwasser und Sportgetränken zulegten, nahm der Umsatz in Europa ab. Hier bekommt Coca-Cola bereits seit einiger Zeit den Fitness-Trend zu spüren, da immer mehr gesundheitsbewusstere Kunden zu Smoothies, Tees und Säften statt zu Limonade greifen. Allerdings fiel der Umsatzrückgang im Konzern insgesamt nicht so stark aus wie von Experten befürchtet. Dazu trugen auch höhere Preise bei.

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