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SLM spürt Folgen von gescheiterter GE-Übernahme

Donnerstag, 10.11.2016 16:20 von

Der US-Mischkonzern GE wollte SLM Solutions übernehmen. Doch dieser Plan scheiterte. Im dritten Quartal ist der Umsatz des 3D-Druck-Maschinenbauers stark eingebrochen. Doch Chef Markus Rechlin bleibt optimistisch.

Den 3D-Druck-Maschinenbauer SLM Solutions kommt die geplatzte Übernahme durch den US-Mischkonzern General Electric (General Electric Aktie) (GE) teuer zu stehen. Eine abwartende Haltung am Markt angesichts des GE-Gebots habe mit dazu geführt, dass der Umsatz im dritten Quartal um fast sechs Prozent auf knapp 15 Millionen Euro gesunken sei, teilte das Lübecker Unternehmen am Donnerstag mit.

SLM hatte bereits zuvor erklärt, das Hin und Her um das Übernahmeangebot verunsichere die Kunden. GE war bei den SLM-Aktionären mit seinem 683 Millionen Euro schweren Übernahmeangebot abgeblitzt und stieg stattdessen in großem Stil beim fränkischen Rivalen Concept Laser ein.

Sonderausgaben rund um die Fusionspläne trugen laut SLM zudem dazu bei, dass im Berichtsquartal ein operativer Verlust (Ebitda) von 972.000 Euro anfiel. Ein Jahr zuvor stand zu diesem Zeitpunkt noch ein Gewinn von 945.000 Euro in den Büchern. Firmenchef Markus Rechlin will das Kapitel nun hinter sich lassen: „Nachdem das Übernahmeangebot von GE nicht erfolgreich war, werden wir unseren Wachstumskurs als unabhängiges Unternehmen weiter fortsetzen“, versprach er und bekräftigte zugleich die Jahresziele. Um sie zu erreichen, müsse aber das vierte Quartal mit der nächste Woche beginnenden Branchenmesse formnext gut laufen.

3D-Druck gilt als Zukunftstechnik für den Flugzeugbau, aber auch für andere Industrien. Mit den Anlagen lassen sich Bauteile in beliebigen Formen herstellen, die bisher gefräst oder gegossen werden mussten - von Zahnkronen bis zu Einspritzdüsen für Triebwerke.

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