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Skihersteller Völkl steht zum Verkauf

Freitag, 07.10.2016 00:00 von

Knapp ein Jahr, nachdem der US-Konsumgüterhersteller Newell zum Eigentümer von Völkl wurde, soll der Skihersteller nun wieder verkauft werden. Wie es mit der Firma aus Straubing weitergeht, ist völlig offen.

Es war ein Milliardendeal. Doch in Deutschland ist die Transaktion kaum aufgefallen. Im vergangenen Dezember bekam Völkl einen neuen Eigentümer: Deutschlands bekannteste Skimarke gehört seither zum Konsumgüterkonzern Newell. Das US-Unternehmen übernahm für gut 15 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Jarden, den vorherigen Besitzer von Völkl.

Durch das Milliardengeschäft ist Newell hoch verschuldet, und trennt sich daher von einigen Geschäftsbereichen. Das trifft auch Völkl sowie die dazugehörende Bindungsmarke Marker und den Skischuh-Hersteller Dalbello. Auch den amerikanischen Skiproduzenten K2 will Newell loswerden.

Für die Skifahrer hierzulande sind das schlechte Nachrichten. Denn Völkl ist der einzige Skihersteller, der noch in großem Stil in Deutschland produziert. Die traditionsreiche Firma wird zwar von der Schweiz aus geführt, stammt aber aus dem bayerischen Straubing und unterhält dort ein eigenes, modernes Werk. Der Mittelständler wurde bereits 1884 gegründet und hat eine bewegte Geschichte.

2004 ist die Firma zunächst vom US-Wettbewerber K2 übernommen worden. Drei Jahre später stieg dann Jarden ein und schluckte K2 für 1,2 Milliarden Dollar. Im vergangenen Dezember kam dann mit Newell der nächste Eigentümer.

Und nun steht schon wieder ein Besitzerwechsel bevor. In einem stagnierenden Skimarkt haben sich die Bayern zwar stets gut geschlagen, Weltmarktführer ist allerdings Atomic aus Österreich. Und mit Rossignol, Fischer, Blizzard und Head gibt es jede Menge Konkurrenz in einem stagnierenden Markt.

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