Singulus: Ist das die Rettung?

Dienstag, 23.02.2016 17:37

Lieber Leser,


auf einer Gläubigerversammlung hat sich eine ausreichende Mehrheit zugunsten des von Singulus vorgelegten Sanierungskonzepts ausgesprochen. Demnach stehen die Chancen gut, dass eine drohende Insolvenz abgewendet werden kann.


Umschuldung der Anleihen


Das Konzept beinhaltet im Kern eine Umschuldung von Anleihen in Höhe von 60 Mio. Euro, die im kommenden Jahr eigentlich fällig sind. Die Gläubiger erhalten im Tausch für eine Anleihe im Wert von 1.000 Euro zwei neue Schuldverschreibungen à 100 Euro plus 96 Unternehmensaktien. Angesichts des derzeit katastrophalen Kurswertes würde dieses Aktienpaket jedoch nur rund 35 Euro entsprechen.


Außerdem müssen die Gläubiger eine veränderte Verzinsung in Kauf nehmen. Die alte Anleihe war mit 7,75 % pro Jahr verzinst. Die neuen Schuldbriefe bringen zunächst lediglich 3 % ein. Allerdings steigert sich der Zinssatz von Jahr zu Jahr. Wenn die Anleihe 2021 fällig wird, beträgt der Zins schließlich 10 %. Außerdem verspricht das Unternehmen, den Rückkaufwert im gleichen Zeitraum auf 115 % des Ausgabewertes zu erhöhen.


Nur ein Drittel Zustimmung


Es war bereits die zweite Gläubigerversammlung, die am Montag stattfand. Die angereisten Anleger hielten zwar lediglich geschätzte 33 % der Anleihen. Doch laut dem gültigen Schuldverschreibungsgesetz ist die Versammlung bereits beschlusskräftig, wenn beim zweiten Treffen 25 % der betroffenen Gläubiger anwesend sind. Der Beschluss ist dennoch für alle anderen Anleger verbindlich. Dies gilt im Übrigen auch für Gläubiger, die ihre Anleihen bereits in der Vergangenheit gekündigt haben. Die Entscheidung könnte allerdings noch durch die Aktionärsversammlung gekippt werden.


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Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse