Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

28.03.17
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow beendet achttägige Minusserie - Gute Daten

Siemens streicht viele Jobs in Tübingen

Donnerstag, 16.02.2017 13:31 von

Siemens will in Tübingen mehr als die Hälfte der Jobs streichen. Die Montage von Motoren wird dabei komplett nach Tschechien verlagert. Die Belegschaft steht unter Schock, spontan kam es zu einer Kundgebung.

Der Elektrokonzern Siemens (Siemens Aktie) will an seinem Standort in Tübingen mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze streichen. Die Montage von Motoren soll komplett nach Tschechien verlagert, ein Teilbereich an Zulieferer gegeben werden. Das Getriebemotorengeschäft schreibe seit längerem deutliche Verluste, hieß es vom Konzern am Donnerstag zur Begründung. Der Bereich habe mit Größennachteilen gegenüber Wettbewerbern wie etwa SEW Eurodrive in Bruchsal zu kämpfen. Die Zahl der Mitarbeiter soll deshalb bis Frühjahr 2020 von derzeit 580 auf 250 reduziert werden.

Die Belegschaft war am Donnerstag informiert worden. Die Mitarbeiter reagierten nach Gewerkschaftsangaben schockiert. Bei der Mitarbeiterversammlung hätten einige Tränen in den Augen gehabt, spontan hätten sie sich zu einer Kundgebung vor dem Werk versammelt.

Die erste Bevollmächtigte der IG Metall Reutlingen-Tübingen, Tanja Grzesch, reagierte mit Unverständnis auf die Ankündigung. Betriebsräte und Gewerkschaft hätten in der Vergangenheit immer wieder auf erhebliches Verbesserungspotenzial für den Bereich hingewiesen und sich gesprächsbereit gezeigt. Obwohl der Konzern betonte, der Standort werde nicht geschlossen, macht sich Grzesch Sorgen um die Zukunft des Werks in Tübingen.

Die Sparte, die derzeit leistungsstarke Motoren für die Rohstoffindustrie und Fabrikautomatisierung herstellt, soll sich stärker auf die Fördertechnik ausrichten, die in der Autoindustrie und im Maschinenbau zu Einsatz kommt. Das traditionsreiche Werk war erst 2005 von Siemens übernommen worden. Das Getriebemotorengeschäft gehört eigentlich zur zukunftsträchtigen Sparte Digitale Fabrik von Siemens, kämpft aber bereits seit Jahren mit roten Zahlen. Der Wettbewerbs- und Preisdruck habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft, hieß es vom Unternehmen.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.