„Sicher nicht ein großer Sieg“ für die CDU

Mittwoch, 16.11.2016 11:00 von

Heute stellt die Koalition Frank-Walter Steinmeier als ihren Mann für die Bundespräsidentenwahl vor. Eines von mehreren brisanten Themen, über das Finanzminister Wolfgang Schäuble mit Gabor Steingart sprach.

So leicht lässt sich Wolfgang Schäuble nicht aufs Glatteis führen. Ob denn Günther Oettinger einmal ein denkbarer Nachfolger für ihn als Bundesfinanzminister sei – wann immer er auch aufhöre, wollte Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bei einer Veranstaltung der Verlagsgruppe Passau wissen. „Wenn ich 100 bin, ist Oettinger auch schon über 90“, scherzte Schäuble.

Ein gut aufgelegter Finanzminister sprach in Passau. Zentrales Thema zu Beginn waren natürlich die anstehenden Präsidentenwechsel in den USA und später auch in Deutschland. Bei der Bewertung des Wahlsiegs von Donald Trump hielt sich Schäuble lieber zurück. Die Wahl sei Sache der Amerikaner gewesen. „Mit dem, was die Amerikaner wählen, müssen wir so gut wie möglich auskommen.“

Allerdings sieht er die Entwicklung in den USA generell mit Bedenken.

„Es gibt vieles, was uns in Bezug auf Amerika Sorgen macht.“ Das Land sei tief gespalten. Man sehe aber zum Beispiel im Nahen Osten und der Ukraine, wie unentbehrlich die USA noch immer seien. Die ersten Aussagen Trumps nach der Wahl, in denen er teilweise von seinen radikalsten Forderungen ein Stück abgerückt war, kommentierte Schäuble dann indirekt doch noch: „Wenn er jeden Tag intelligenter wird, ist das auch gut.“

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