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Schweizer Immobilien: Ein Selbstläufer?

Mittwoch, 15.02.2017 06:30

Kommentar von Jens Gravenkötter

Liebe Leser,

Immobilien sind gefragt wie nie. Oder haben Sie sich während der letzten Jahre nicht ein einziges Mal über hohe Verkaufspreise oder teure Mieten gewundert? Auch in der Schweiz boomen Immobilien. Wer sich für Immobiliengesellschaften interessiert, sollte unbedingt einen Blick auf Intershop werfen.

Die Intershop-Gruppe bewirtschaftet, entwickelt und verkauft Immobilien in der Schweiz. Das Portfolio umfasst 66 Liegenschaften inklusive Entwicklungen und Landparzellen. Die Mieterträge setzen sich aus den folgenden Nutzungsarten zusammen: 50% Büro- und Bildungswesen, 28% Gewerbe und Logistik, 8% Detailhandel und 14% Wohnen und Parking.

Intershop blickt angesichts der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz weiterhin nur verhalten in die Zukunft. Nach Ansicht des Unternehmens ist kurzfristig auch kaum von einer Verbesserung des Umfeldes auszugehen.

Leerstand macht keine Hoffnung

Das solide aufgestellte Immobilien-Portfolio und die jüngste Akquisition dürften jedoch dazu beitragen, die Dividendenpolitik der vergangenen Jahre aufrechtzuerhalten. Der Vermietungsmarkt für gewerbliche Flächen, darunter insbesondere Büroeinheiten im Großraum Zürich, stellt sich aufgrund des Kostendrucks der heimischen Unternehmen weiterhin als schwierig dar.

So sind die Leerstände erwartungsgemäß angestiegen. Zum Jahresende 2016 rechnete das Unternehmen mit einer Leerstandsquote von 12,0%. Im Vorjahr betrug diese 10,6%. Immerhin konnte Intershop die Mieteinnahmen im 1. Halbjahr 2016 trotz der schwierigen Marktbedingungen marginal steigern und den Wert des Immobilien- Portfolios konstant halten, was die Solidität des Bestandes unterstreicht.

Die Verkaufserlöse waren dagegen rückläufig und konnten ertragsseitig nur durch Einmalerträge aus dem Verkauf der Beteiligung an Corestate und der Auflösung von Steuerverbindlichkeiten kompensiert werden.

Zum Jahresende 2016 hat Intershop noch einen entscheidenden Coup gelandet, der den Gewinnausblick auf das laufende Jahr stützt. Für rund 106 Mio SFr kaufte das Unternehmen den Bürokomplex World Trade Center Lausanne. Der Mietertrag des nahezu voll vermieteten Objekts beläuft sich auf 6,5 Mio SFr.

Besser anderweitig umschauen!

Obwohl Immobilien derzeit in aller Munde sind, würden wir um die Aktie von Intershop einen Bogen machen. Zwar ist die Dividendenrendite mit 4,0% durchaus attraktiv. Auch die Schweiz ist ein solides Pflaster für Investoren. Dennoch haben wir angesichts der derzeitigen Bewertungen unsere Zweifel.

Das Beispiel von Intershop zeigt, dass es nicht nur auf ein gutes Geschäft und eine starke Dividenden ankommt. Wenn die Bewertungen zu hoch sind, müssen Anleger hellhörig werden und dürfen sich nicht vom ersten Eindruck blenden lassen. Anleger suchen sich besser Alternativen!

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