Schwache US-Bilanzen belasten den Nikkei

Mittwoch, 12.10.2016 09:20 von

Die schlechten Quartalszahlen des US-Konzerns Alcoa trüben auch die Laune asiatischer Anleger. Doch auch Probleme mit heimischen Unternehmen, allen voran Samsung, drücken Tokios Aktienindex ins Minus.

Der enttäuschende Auftakt der US-Bilanzsaison hat am Mittwoch die Börsen in Asien belastet. Der Metallkonzern Alcoa hatte am Dienstag die Gewinnerwartungen verfehlt und damit schon die Wall Street ins Minus gezogen. Damit sei die Stimmung bereits am Anfang der Bilanzsaison schlecht, erklärte Isao Kubo von Nissay Asset Management. Angesichts des vergleichsweise starken Yens müsse auch von enttäuschenden Quartalszahlen der japanischen Unternehmen ausgegangen werden, sagte Yoshihiro Okumura von Chigabin Asset Management.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,9 Prozent tiefer bei 16.868 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um ein Prozent und lag bei 1342 Punkten. Die Börse in Schanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor ebenfalls 0,4 Prozent, wie auch der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans.

Bei den Einzelwerten stand abermals die Aktie von Samsung Electronics im Fokus. Sie verlor zunächst 1,6 Prozent, um später nur leicht im Minus zu liegen. Hintergrund sind die Probleme beim Smartphone Galaxy Note 7, dessen Verkauf nach Berichten über in Brand geratene Geräte gestoppt wurde.

Ein Euro wurde mit 1,1035 Dollar (Dollarkurs) bewertet nach 1,1053 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 103,56 Yen gehandelt nach 103,50 Yen in den USA.

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