Schlechte Prognosen für Bankaktien

Sonntag, 11.09.2016 21:00 von

Musterdepotstratege Alexander Kovalenko verweist auf die schwachen Exportzahlen, die so deutlich wie zu Zeiten der Finanzkrise eingebrochen sind. Dieser Rückgang könnte die Aktienmärkte belasten.

Nachdem die Kurse am deutschen Aktienmarkt in der letzten Wochenhälfte keine klare Richtung fanden, ging es nach der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) abwärts. Auf Wochensicht gab der Dax um mehr als ein Prozent nach. Unsere Einschätzung, dass die EZB ihr Anleihenkaufprogramm vorerst nicht über den März 2017 hinaus verlängert, traf zu. Für einen Einstieg in Aktien warten wir weiter ab und fokussieren uns auf die Auswahl eines Investments in Wandelanleihen.

Am Montag dürfte es für einen Tag 31 Dax-Werte anstelle von gewohnten 30 Werten geben. Die Eon-Abspaltung Uniper geht an die Börse. Die Aufspaltung von Eon und Uniper ist aus Nachhaltigkeitsperspektive interessant. Die Abspaltung ermöglicht eine künftige Fokussierung auf verschiedene Geschäftsfelder. Diese dürfte in unterschiedliche Bewertungen der Nachhaltigkeit der beiden Unternehmen fließen.

Wir erwarten neue Nachhaltigkeitsratings für die beiden Unternehmen frühestens nach der Vorlage der ersten Bilanzen und Geschäftsberichte. Dessen ungeachtet ist für uns Atomenergie ein Ausschlusskriterium und daher investieren wir unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht in Eon und Uniper.

Durch die Abspaltung erhalten die Eon-Aktionäre je zehn Eon-Aktien eine Uniper-Aktie ins Portfolio. Die Bewertung des neuen Dax-Wertes Uniper wird sich mit Handelsstart der Börse zeigen und im Laufe des Tages einpendeln.

In der neuen Uniper-Gruppe sind die konventionelle Energieerzeugung, Wasserkraft, der globale Energiehandel mit der Vermarktung von Strom und Gas, die Stromerzeugung in Russland sowie die Beteiligung an dem Gasfeld Yushno Russkoje gebündelt. Die deutschen Kernenergieaktivitäten verbleiben bei der alten Eon.

Exporte sind eingebrochen

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