Samsung-Zulieferer in China untersucht Note-7-Smartphones

Montag, 19.09.2016 14:51 von

SEOUL/PEKING (dpa-AFX) - Von dem weltweiten Rückruf für das Samsung-Smartphone Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr war China ursprünglich ausgenommen - jetzt führten Medienberichte über angeblich brennende Akkus in dem Land auch zu Untersuchungen eines örtlichen Zulieferers. Die Ergebnisse vorläufiger Prüfungen zeigten jedoch, dass "der Brand nicht direkt mit den Batterien im Zusammenhang steht, die unsere Firma hergestellt hat", hieß es am Montag auf der Website von Amperex Technology Limited (ATL). Die Hitzequelle werde "außerhalb der Batterie vermutet".

Chinesische Medien hätten am Sonntag über Fälle mit brennenden Batterien berichtet. Diese hätten die Untersuchungen zum "Problem mit dem betroffenen Gerät unseres Kunden Samsung" veranlasst, teilte ATL weiter mit. Das Unternehmen sprach von "externen Faktoren" als mögliche Brandursache, nannte aber keine Details.

Samsung hatte vor gut zwei Wochen die Brandgefahr beim Note 7 eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Nach Angaben des Smartphone-Marktführers aus Südkorea geht es um 2,5 Millionen verkaufte Geräte, die von der Aktion betroffen sind. Nach eigenen Untersuchungen identifizierte Samsung Probleme mit der Akkuzelle. Da in China die Akkus von einem anderen Hersteller verbaut worden seien, seien die Geräte dort sicher./dg/DP/stw