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Samsung setzt die Produktion aus

Montag, 10.10.2016 06:40 von

Verbraucherberichte über brennende Austauschgeräte des Smartphones Galaxy Note 7 setzten Samsung noch stärker unter Druck. Jetzt steht die Produktion erst einmal still. Mobilfunker in den USA geben auch neue Geräte nicht mehr aus.

Samsung setzt nach Medienberichten die Produktion seines problembehafteten Smartphones Galaxy Note 7 aus, nachdem US-Verbraucher Brände auch bei ausgetauschten Geräten gemeldet hatten. Inzwischen wurden vier Fälle allein in den USA bekannt, in denen ein Ersatzgerät in Flammen aufgegangen sein soll. Das „Wall Street Journal“ berichtete in der Nacht zum Montag unter Berufung auf informierte Personen, Samsung habe die Fertigung vorläufig gestoppt. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap schrieb das auch und nannte den Manager eines Zulieferers als Quelle. Samsung selbst äußerte sich dazu zunächst nicht, wie Yonhap berichtete.

Das Unternehmen hatte in seiner jüngsten Stellungnahme am Sonntag erklärt, man nehme die Verbraucherberichte ernst. „Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, die besagten Fälle zu untersuchen und die Ursache zu ermitteln.“ Man arbeite dabei eng mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zusammen. „Sollten wir ein Sicherheitsrisiko feststellen, werden wir gemeinsam mit der CPSC geeignete Sofortmaßnahmen ergreifen“, sagte ein Sprecher. Smartphone-Marktführer Samsung hatte Anfang September eine weltweite Umtauschaktion für rund 2,5 Millionen Geräte des Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr bei den Akkus bekanntgegeben.

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