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Samsung droht ein neuer Schlag

Mittwoch, 11.01.2017 19:00 von

Samsung-Erbe Lee Jae-yong wird vom Zeugen zum Verdächtigen im Korruptionsskandal um Südkoreas Präsidentin Park. Ein Verlust des Thronfolgers wäre ein schwerer Schlag für den Familienkonzern.

Korruptionsklagen sind für südkoreanische Konzernchefs ein Berufsrisiko. Nun droht dieses Schicksal auch Samsungs Thronfolger Lee Jae-yong. Ein Sonderermittler kündigte am Mittwoch an, den Vize-Chairman von Samsung Electronics am Donnerstagmorgen im Skandal um die ihres Amtes enthobene Präsidentin Park Geun-hye erneut zu vernehmen. Und zwar nicht als Zeugen, sondern erst einmal als Verdächtigen. Die Ermittler wollten nicht einmal eine Verhaftung ausschließen. „Alles ist möglich“, sagte der Sprecher des Ermittlerteams.

Ein Verlust des designierten Chefs wäre ein schwerer Schlag für den Familienkonzern. Denn Südkoreas größtes Unternehmen baut sich gerade drastisch um. Nur sind die Konzernstrukturen darauf ausgerichtet, dass das amtierende Oberhaupt der Gründerfamilie die Richtung vorgibt und riskante Investitionen absegnet. Und diese Person ist nicht der amtierende, schwer kranke Chairman Lee Kun-hee, sondern sein 48-jähriger Sohn Jae-yong.

Ob Lee Junior die juristische Attacke parieren kann, ist ungewiss. Denn die Vorwürfe der Ermittler wiegen schwer. Demnach hat die Staatschefin die Großkonzerne gebeten, an Stiftungen und Unternehmen ihrer engen persönlichen Beraterin Choi Soon-sil zu spenden. Insgesamt flossen über 60 Millionen Euro an Choi. Doch Samsung war am spendabelsten.

Die Firmengruppe habe unter anderem 17,4 Millionen Euro an eine deutsche Firma von Choi und ihrer Tochter Chung Yoo-ra überwiesen, zur Unterstützung von Chungs olympischem Reittraining. Fast die gleiche Summe ist offenbar an zwei Stiftungen Chois geflossen. Die Ermittler gehen nun dem Verdacht nah, dass Choi eine wertvolle Gegenleistung erbracht hat. Sie soll 2015 über die Regierung Druck auf Südkoreas nationalen Pensions-Investmentfonds ausgeübt haben, eine umstrittene Fusion von zwei Samsung-Firmen zu unterstützen.

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