S&T, Kontron und Foxconn: Was steckt hinter diesem Deal?

Freitag, 14.10.2016 11:01

Kommentar von Mark de Groot

die Österreicher S&T sind noch nicht lange Mitglied des TecDAX, sorgen aber gleich für mächtig Furore. Das Software-Systemhaus trägt sich mit Expansionsgedanken. Und Wachstum kommt gewöhnlich gut an in Börsenkreisen.

Warum Kontron?

Laut der „Wirtschaftswoche“ befindet sich S&T bereits in Gesprächen mit Kontron und deren Großaktionären. Ziel sei es, 29,9 % der Anteile zu erwerben. Damit würde man unterhalb der Übernahmeschwelle bleiben.

Kontron entwickelt Computersteuerungen für eine Vielzahl von Geräten. Dazu gehören Geld- und Spielautomaten, Serviceterminals, Telekommunikation und Medizintechnik. Das Konzept von Kontron hat große Zukunft. Denn das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 haben großen Bedarf nach solchen Steuerungen.

Zudem verfügt der Hersteller über ein gewachsenes Kundennetz. S&T könnte dann die passende Software gleich mitliefern. Beide Unternehmen zusammen würden vermutlich eine führende Position auf diesem Zukunftsmarkt bekleiden.

Noch ein cleverer Schachzug

Das notwendige Kapital will sich S&T über eine Kapitalerhöhung besorgen. Die Foxconn-Tochter Ennocon hat rund 40 Mio. Euro für 10 % der Anteile an der österreichischen Firma in Aussicht gestellt. Zusätzlich interessiert sich der Apple-Zulieferer für eine Kaufoption, um seine Beteiligung auf 29,9 % ausweiten zu können. Auch dies ist ein cleverer Schachzug von S&T.

Denn Foxconn gilt als weltweit führender Hersteller von Steuerungselektronik, wie sie Kontron fertigt. Es sieht also so aus, als ob sich S&T durch geschickte Verhandlungen Zugang zu einem riesigen S&T, Kontron und FoxconnS&T, Kontron und FoxconnAbsatzmarkt verschafft hat.

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