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RWE-Tochter Innogy erhält besseres Rating als Mutter

Montag, 31.10.2016 20:00 von

Im Oktober ging die RWE-Tochter Innogy an die Börse. Jetzt gab die Ratingagentur Fitch dem Unternehmen eine Bessere Bewertung als dem großen Mutterkonzern.

Die RWE-Zukunftstochter Innogy ist von der Ratingagentur Fitch als vergleichsweise sicheres Investment eingestuft worden. Das im Oktober an die Börse gegangene Energieunternehmen erhielt die Einstufung BBB+ als sogenanntes „Investment Grade“, wie Innogy am Montag mitteilte. Innogy liegt damit drei Bewertungsstufen über dem Niveau von spekulativen Anlagen und übertrifft auch die Konzernmutter RWE (RWE Vz Aktie) AG um eine Bewertungsstufe. Innogy-Finanzchef Bernhard Günther begrüßte die Einstufung: „Nur wenige Wochen nach dem erfolgreichen Börsengang freue ich mich über das erste eigene Rating von Innogy“, sagte er.

In der Großtochter mit etwa 40.000 der einst 60.000 Beschäftigten hat RWE das Erneuerbaren-, Netz- und Vertriebsgeschäft zusammengefasst. Rund 60 Prozent der Erlöse sind langfristig reguliert – etwa die Einnahmen für die Netze oder langfristig garantierte Einnahmen von Windkraftanlagen. Bei Anleihen liege die Einschätzung von Innogy mit A- sogar noch besser, so das Unternehmen. Das werde Innogy helfen, sich auf dem Kapitalmarkt zu etablieren, so Günther. Bei dem Innogy-Börsengang hatte die unter hohen Schulden ächzende RWE rund 2,6 Milliarden Euro eingenommen. Weitere zwei Milliarden Euro flossen im Zuge einer Kapitalerhöhung an Innogy. RWE hält weiter knapp 77 Prozent der Innogy-Anteile.

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