RWE: Hat der neue Innogy-Boss kein Vertrauen in seine Ex-Firma?

Montag, 17.10.2016 14:18

Kommentar von Mark de Groot

Lieber Leser,

Peter Terium räumte am 14. Oktober wie geplant den Vorstandsvorsitz bei RWE und wechselte auf den Chefsessel der Ökostrom-Tochter Innogy. Pikant: Zuvor warf er noch ein beachtliches Aktienpaket des Stromriesens auf den Markt.

Kein Vertrauen zur Ex-Firma?

Laut Pflichtmitteilung verkaufte er seine Anteilscheine zu einem Kurspreis von 13,41 Euro und erlöste damit 186.110,70 Euro. Hat der ehemalige Boss also kein Vertrauen mehr in seine Ex-Firma? Ich glaube, diese Interpretation wäre übertrieben. Er verkaufte schließlich zu einem vergleichsweise niedrigen Kurswert, wenn ich den durchschnittlichen Preis der RWE-Aktie in den letzten vier Monaten zugrunde lege. Möglicherweise sah er sich durch vertragliche Pflichten zu diesem Schritt gezwungen.

Weiteres Stühlerücken

Teriums Nachfolge bei RWE trat wie geplant Rolf Martin Schmitz an. Auch auf dem Posten des Finanzchefs kam es zu einer Veränderung. Der bisherige CFO Bernhard Günther wechselte wie Terium zu Innogy. Für ihn rückte Markus Krebber in den RWE-Vorstand auf. Einziges Vorstandsmitglied mit Doppelfunktion bei RWE und Innogy bleibt vorläufig Personalvorstand Uwe Tigges. Er soll bis Mai kommenden Jahres die Aufteilung der Mitarbeiter auf beide Konzerne begleiten.

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