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17.11.17
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RWE-Aktie verliert 2,87 Prozent

Mittwoch, 15.11.2017 12:22 von ARIVA.DE

An der deutschen Börse liegt der Anteilsschein von RWE (RWE Vz Aktie) (Stammaktie) zur Stunde im Minus. Das Papier kostete zuletzt 20,45 Euro.

Am deutschen Aktienmarkt hat sich heute die RWE-Aktie (Stammaktie) zwischenzeitlich um 2,87 Prozent verbilligt. Der Kurs des Anteilsscheins verbilligte sich um 61 Cent. Die Aktie notierte zuletzt bei 20,45 Euro. Das Wertpapier von RWE steht somit schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am DAX. Der DAX notiert gegenwärtig bei 12.861 Punkten. Das entspricht einem Minus von 1,32 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Der heutige Kurs von RWE ist längst nicht der niedrigste in der Börsengeschichte des Wertpapiers. Genau 11,32 Euro weniger wert war das Wertpapier am 29. September 2015.

Das Unternehmen RWE

Die RWE AG ist die Holdinggesellschaft der RWE Gruppe, die zu den führenden europäischen Energieversorgern zählt. RWE ist auf allen Wertschöpfungsstufen der Energieversorgung tätig. Dazu gehören Öl (Rohöl), Gas und Braunkohle, der Bau und Betrieb von konventionellen und erneuerbaren Kraftwerken, der Handel mit Rohstoffen sowie der Transport und die Vermarktung von Strom und Gas. Unter dem Strich musste RWE im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 5,71 Mrd. Euro verbuchen. Der Umsatz belief sich auf 45,8 Mrd. Euro.

So sehen Experten die RWE-Aktie

Die Aktie von RWE wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die DZ Bank hat die Einstufung für RWE auf "Halten" mit einem fairen Wert von 21 Euro belassen. Die von einer Jamaika-Koalition im Bund ausgehenden Risiken für das Braunkohlegeschäft von RWE rechtfertigten einen leichten Abschlag der Aktie zu Wettbewerbern, schrieb Analyst Werner Eisenmann in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei, dass der Stromkonzern die Auslagerung von Atommüllrückstellungen mit dem Börsengang von Innogy besser gemeistert habe als erwartet.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für RWE nach Neunmonatszahlen auf "Neutral" belassen. Der Versorger habe etwas besser als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Javier Garrido in einer Studie vom Dienstag.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.