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ROUNDUP: Weltwirtschaftsforum sucht moderne Führung - Eröffnungsrede von Xi

Dienstag, 10.01.2017 16:25 von

GENF (dpa-AFX) - Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping eröffnet in diesem Jahr das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. "Ich erwarte, dass Präsident Xi aufzeigen wird, wie China eine anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führungsrolle in der Welt einnehmen will", sagte WEF-Gründer Klaus Schwab am Dienstag in Genf. Xi soll zum Auftakt des Forums eine Rede halten.

Es ist die erste Teilnahme des chinesischen Spitzenpolitikers bei dem Gipfeltreffen in den Schweizer Alpen (17. bis 20. Januar), das diesmal unter dem Motto "Responsive and Responsible Leadership" ("Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung") steht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt indes das zweite Jahr in Folge fern.

Der Fokus der 47. WEF-Jahrestagung spielt auch auf die jüngsten Erfolge von Populisten wie den Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl oder die Brexit-Entscheidung an. "Es gibt keine einfachen Antworten auf Herausforderungen. Wir müssen zeigen, wie komplex die Situation ist", sagte Schwab. Trump tritt am 20. Januar in Washington sein Amt an - also noch während des WEF. Aus seinem Übergangsteam, das die Amtsübernahme vorbereitet hat, wird der frühere Hedgefonds-Manager Anthony Scaramucci in Davos erwartet.

"Ein neues Modell von anpassungsfähiger und verantwortungsvoller Führung wird gebraucht, das uns erlaubt, auf die Herausforderungen für die Welt zu reagieren", sagte der WEF-Gründer. "Als Anführer muss man anpassungsfähig sein, man muss zuhören, man muss mit den Menschen interagieren, die einem Vertrauen geschenkt haben. Aber außerdem muss man mutig genug sein, Entscheidungen zu treffen."

An der Tagung im noblen Wintersportort Davos nehmen etwa 3000 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler teil - so viele wie noch nie. Für ihren Schutz sorgen auch bis zu 5000 Soldaten des Schweizer Bundesheeres. Aus Deutschland sind unter anderem Finanzminister Wolfgang Schäuble und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (beide CDU) sowie zahlreiche Chefs von Dax-Konzernen dabei.

Angekündigt ist auch der neue UN-Generalsekretär António Guterres. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wird die deutsche Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter für ihr Engagement für eine bessere Welt geehrt. In Davos wird zudem das afghanische Frauenorchester Zorah den Auftakt zu einer Tournee durch die Schweiz und Deutschland geben. Die Gruppe besteht aus jungen Frauen im Alter von 14 bis 20 Jahren.

Der scheidende französische Präsident François Hollande wird indes nicht nach Davos reisen. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte seine Teilnahme kurzfristig ab. Schwab verwies auf die innenpolitische Lage. Netanjahu wird vorgeworfen, illegale Wahlkampfspenden angenommen zu haben./bvi/DP/das