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ROUNDUP: Unternehmen integrieren Flüchtlingen eher kurzfristig in Arbeitsmarkt

Montag, 12.09.2016 15:31 von

BERLIN (dpa-AFX) - Die langfristige Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist nach Angaben deutscher Unternehmen schwierig. Die Betriebe bieten Flüchtlingen derzeit nur selten einen regulären Job an, wie es in einer am Montag veröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung heißt. Viele Geflüchtete hätten nur eine geringe oder gar keine Qualifikation, betonte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). So komme eine Ausbildung oder qualifizierte Beschäftigung oft nicht infrage.

Am Mittwoch empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehrere Konzernchefs zu einem Gespräch darüber, wie sich die Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt verbessern lässt. Die BDA veröffentlichte am Montag ein 13 Punkte umfassendes Integrationspapier, im dem sie unter anderem fordert, den Zugang zu Praktika und Beschäftigung erleichtern.

Den Ergebnissen der Hans-Böckler-Studie zufolge unternehmen die untersuchten Betriebe auch bisher schon einiges. Dazu gehören etwa Praktika, Sprachkurse und zusätzliche Ausbildungsplätze. Es gebe allerdings nur wenige Arbeitsplätze mit geringen sprachlichen und fachlichen Anforderungen.

Ein großes Problem seien vor allem die Sprachkenntnisse. Problematisch ist den Forschern zufolge, dass die staatlichen Integrationskurse Sprachkenntnisse auf B1-Niveau vermitteln. Das reiche aber nicht aus, um eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, heißt es in der Studie, über die zuerst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete. Die BDA fordert, dass Integrations- und Sprachkurse auch für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und Geduldete ohne Arbeitsverbot eingeführt werden sollen./nau/DP/fbr