Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

ROUNDUP: Tiefensee fordert langfristige Standort-Perspektive bei Opel-Verkauf

Dienstag, 14.02.2017 18:24 von

ERFURT/EISENACH (dpa-AFX) - Ein möglicher Verkauf des Autobauers Opel an den französischen Konkurrenten PSA Peugeot (Peugeot Aktie) Citroën darf nach Auffassung von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) nicht zu Lasten des Opel-Standortes Eisenach gehen. "Für mich ist wichtig, dass Opel als Marke und der Standort Eisenach erhalten bleibt und die Beschäftigten eine langfristige Perspektive bekommen", sagte Tiefensee am Dienstag. "Darauf werden wir sehr genau achten."

Der US-Mutterkonzern von Opel, General Motors (General Motors Aktie) (GM), hatte zuvor Gespräche über einen Verkauf seines Europageschäfts an den französischen Autokonzern bestätigt. Zunächst sieht Tiefensee allerdings keinen Grund zur Besorgnis. "Das Ganze ist überraschend, aber für Bewertungen - insbesondere für negative Bewertungen - ist es zu früh", erklärte er in einem schriftlichen Statement.

Opel und PSA kooperierten schon seit Jahren. Es sei nicht ungewöhnlich, dass dann auch über eine Vertiefung dieser Kooperation gesprochen werde. "Dass am Ende eines solchen Prozesses möglicherweise auch eine vollständige Übernahme stehen könnte, hat aber schon eine neue Qualität", bemerkte Tiefensee.

Opel baut in Eisenach mit rund 1800 Beschäftigten derzeit noch die Kleinwagenmodelle Corsa und Adam, die das Werk jedoch von 2019 an den Standort im spanischen Saragossa verlieren soll. Dafür soll die nächste Generation des Kleingeländewagens Mokka in Eisenach vom Band laufen, was im Dezember bekannt geworden war. Diese Entscheidung hatte der Betriebsrat seinerzeit mit Erleichterung aufgenommen, nachdem Kurzarbeit wegen der Absatzprobleme in Großbritannien im Gefolge des Brexit-Votums zuvor für Verunsicherung unter der Belegschaft gesorgt hatte./zei/DP/tos