Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

09:39 Uhr
US-​Notenbanker Harker schließt Zins­erhöhung im März nicht aus

ROUNDUP: Deutsche Industrie zeigt Schwäche - Experten: noch kein negativer Trend

Dienstag, 08.11.2016 10:14 von

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die gesamte Produktion im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im September gesunken. Aufgrund eines starken Zuwachses im Vormonat sehen Experten zwar noch keinen negativen Trend. Eine Enttäuschung bei den Wachstumszahlen für das dritte Quartal sei aber nicht auszuschließen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lag die Herstellung im September 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Analysten hatten im Mittel nur mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Die enger gefasste Güterherstellung in der Industrie ging um 1,7 Prozent zurück.

Forian Hense, Experte bei der Berenberg Bank, sieht in dem Rückgang eine Korrektur nach einem starken Zuwachs im Vormonat. "Es handelt sich nicht um den Beginn eines neuen Trends." Darauf hätten auch andere Konjunkturindikatoren zuletzt hingewiesen.

Das Wachstum der gesamten Produktion vom August ist nach revidierten Zahlen vom Dienstag sogar noch stärker ausgefallen als zunächst angenommen. Der Zuwachs lag demnach bei 3,0 Prozent und war damit so stark wie zuletzt im März 2010. Zunächst war ein Wachstum um 2,5 Prozent geschätzt worden.

Im September gab die Produktion von Investitionsgütern besonders stark um 2,4 Prozent nach. Konsumgüter wurden um 1,9 Prozent weniger produziert und Vorleistungsgüter um 0,5 Prozent. Eine Kombination aus Brexit-Unsicherheit, einem reifen Konjunkturzyklus und politischen sowie wirtschaftlichen Unsicherheiten bei vielen wichtigen Handelspartnern wirke dämpfend, schreibt Carsten Brzeski, Deutschland-Chefvolkswirt bei der Bank Ing-Diba. Bei den kommende Woche anstehenden Wachstumszahlen für das dritte Quartal sei eine Enttäuschung nicht auszuschließen./tos/jkr