Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto)
Donnerstag, 13.10.2016 16:30 von | Aufrufe: 1271

ROUNDUP/Aktien New York: Dow fällt unter 18000 Punkte - S&P auf Tief seit Juli

Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto) pexels.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Schwache Wirtschaftsdaten aus China haben den Anlegern am Donnerstag weltweit die Laune vermiest. Auch an der Wall Street hagelte es weitere Verluste. Die neu angeheizten Konjunktursorgen passten zur Skepsis zu Beginn der Berichtssaison sowie der immer konkreter werdenden Erwartung einer Leitzinserhöhung im Dezember, hieß es am Markt.

Der Leitindex Dow Jones Industrial tauchte erstmals seit vier Wochen wieder unter die Marke von 18 000 Punkten ab. Nach der ersten Handelsstunde lag er mit 0,94 Prozent im Minus bei 17 973,30 Punkten. Der marktbreite S&P 500 fiel sogar auf das niedrigste Niveau seit Juli: Zuletzt verlor er 1,00 Prozent auf 2117,89 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 sank um 1,01 Prozent auf 4770,93 Punkte.

Chinas Außenhandel war im September überraschend stark eingebrochen. Nach einem Lichtblick im August, als erstmals seit fast zwei Jahren sowohl Exporte als auch Importe im selben Monat wieder anzogen, gab es damit wieder eine Enttäuschung bei den Konjunkturdaten.

Mit Merck & Co (Merck & Co Aktie). und Wal-Mart hielten sich nur zwei der 30 Dow-Werte im Plus. Besonders deutlich abwärts ging es für die Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie), deren Papiere rund 2 Prozent verloren.

Am morgigen Freitag treten die ersten Banken mit ihren Quartalsergebnissen auf den Plan. Neben JPMorgan und der Citigroup (Citigroup Aktie) wird auch der Zwischenbericht von Wells Fargo erwartet. Das Finanzinstitut kündigte vor Börsenstart einen Chefwechsel an: John Stumpf räumt im Zuge der Affäre um fingierte Konten seine Posten. Zum Nachfolger an der Führungsspitze der Großbank wurde Tim Sloan ernannt. Wells-Fargo-Aktien gaben 1,5 Prozent nach.

Delta Air Lines legten indes etwas zu. Das Zahlenwerk der Airline hatte die Analystenerwartungen übertroffen./ag/men


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