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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Sorgen um China wieder zerstreut

Freitag, 14.10.2016 18:39 von

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Eine überraschend positive Preisentwicklung in China hat den europäischen Börsen einen guten Wochenabschluss beschert. Tags zuvor wieder angefeuerte Sorgen um das Wachstum des Riesenreiches wurden so schnell eingedämmt. Für Optimismus sorgten zudem die Geschäftszahlen aus der US-Bankenbranche.

Der EuroStoxx 50 gewann am Freitag 1,69 Prozent auf 3025,19 Punkte. Auf Wochensicht legte der europäische Leitindex damit trotz zwischenzeitlicher Verluste um gut 0,8 Prozent zu. Der französische Cac-40-Index stieg um 1,49 Prozent auf 4470,92 Punkte und für den britischen Leitindex FTSE 100 ging es um 0,51 Prozent auf 7013,55 Punkte aufwärts.

Die Inflation in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China scheint etwas Fahrt aufzunehmen. Darauf deuteten Preisdaten von der Verbraucher- und Unternehmensebene vom Freitag hin. Sie zerstreuten Ängste vor neuerlichen Konjunkturproblemen Chinas, die schwache Außenhandelsdaten tags zuvor ausgelöst hatten.

Zum Wochenabschluss erstreckten sich die Gewinne über alle Branchen, wobei allerdings die Banken nach ermutigenden Zwischenberichten von JPMorgan und der Citigroup (Citigroup Aktie) die Nase vorn hatten. Angeführt wurde der Sektor von den Papieren der Banco Populare und der Banca Populare di Milano mit jeweils über 6 Prozent Kursplus. Am Wochenende entscheiden die Aktionäre, ob mit einer Fusion Italiens drittgrößte Bank entstehen soll.

Im Eurostoxx übernahmen die Aktien der spanischen Santander mit einem Gewinn von 3,5 Prozent die Spitze. Auf den weiteren Plätzen folgten Eon und L'Oreal mit Zuwächsen von ebenfalls mehr als 3 Prozent. Letztere wurden gestützt von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank.

Am britischen Aktienmarkt zogen abseits des "Footsie" die Papiere der Man Group mit einem Sprung um fast 14 Prozent die Blicke auf sich. Der Hedgefonds hat im vergangenen Quartal nicht nur sein verwaltetes Vermögen stärker als erwartet gesteigert, sondern kündigte gleichzeitig auch Aktienrückkäufe und eine Übernahme an./ag/jha/