Rocket Internet sieht wesentliche Beteiligungen auf Kurs

Freitag, 23.09.2016 13:09

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet ist angesichts der Entwicklung seiner wichtigsten Beteiligungen weiterhin optimistisch, die mittelfristigen Ziele zu erreichen. Demnach sollen bis Ende 2017 mindestens drei Firmen in die Gewinnzone vorstoßen. Die Hoffnung gründet sich darauf, dass ein Rückgang der Verluste beobachtet werden kann. Wie das Internetunternehmen mitteilte, verbesserte sich die bereinigte operative Rendite (Ebitda) im ersten Halbjahr von minus 32 auf minus 17 Prozent. Absolut betrachtet konnten die operativen Verluste um 84 Mio. Euro reduziert werden. „Wie die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2016 zeigen, haben unsere wesentlichen Beteiligungen weitere Fortschritte auf dem Weg in Richtung Profitabilität gemacht“, sagte Mitgründer und Konzernchef Oliver Samwer.

Wie Rocket Internet bereits vor einigen Wochen mitteilte, summierten sich die Halbjahresverluste auf Konzernebene auf 617 Mio. Euro. Hintergrund waren hohe Wertverluste bei den Modehandels-Beteiligungen. Besonders stark belastet wurde das Ergebnis durch Abschreibungen, die auf die Global Fashion Group (GFG) gemacht werden mussten. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde sank der Wert dieser außerhalb Europas tätigen Online-Modehändler um 383 Mio. Euro.

Mit Blick auf die vor einem Jahr angekündigten Börsengänge eigener Startup-Firmen, ließ sich Finanzvorstand Peter Kimpel abermals nicht aus der Reserve locken. Er machte deutlich, dass bei der Frage des Wann nicht nur die Entwicklung der Firmen eine Rolle spiele, sondern eben auch die Situation an den Kapitalmärkten. „Wir schauen uns an, wo die Märkte stehen und wo unsere Firmen stehen.“ Zudem sei man noch nicht in Verzug, da die damalige Ankündigung ein Zeitfenster von 18 Monaten vorsah.

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