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Risiken aus dem Derivatebuch werden offenbar überschätzt

Sonntag, 09.10.2016 17:20 von

Der Vorstand der Deutschen Bank beteuert laut einem Bericht, Risiken aus dem Derivatebuch abgesichert zu haben. Das Geldhaus versuche, das Geschäft weniger komplex zu gestalten und das Derivatebuch zurückzufahren.

Während die Verhandlungen zur Beilegung des US-Hypothekenstreits auf Hochtouren laufen, tritt Deutsche-Bank-Risikovorstand Zweifel an der Stabilität des Geldhauses entgegen. Sorgen von Investoren und Politikern, das billionenschwere Derivatebuch des Instituts berge unkalkulierbare Gefahren für die globalen Finanzmärkte, seien unbegründet, sagte Risikovorstand Stuart Lewis der „Welt am Sonntag“. „Die Risiken aus unserem Derivatebuch werden bei weitem überschätzt. Wir haben diese Risiken abgesichert.“Als Risiko stufen die Börsen auch die drohende Strafe der Deutschen Bank wegen problematischer Hypothekengeschäften in den USA ein. Das US-Justizministerium hat im Verhandlungspoker zunächst eine 14-Milliarden-Dollar-Buße aufgerufen. Das würde die Rückstellungen der Bank deutlich übertreffen. Deutsche-Bank-Chef John Cryan war deshalb Insidern zufolge in den vergangenen Tagen am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington mit Vertretern des Justizministeriums zusammengetroffen, um das Strafmaß herunterzuhandeln. Cryan strebt eine möglichst schnelle Entscheidung an. Denn am 8. November wählen die Amerikaner einen neuen Präsidenten. Zu groß ist die Unsicherheit, mit welcher Agenda eine neue Regierung starten würde. Die Anleger wollen lieber heute als morgen Klarheit – zumal noch einige andere potentiell sehr teure Rechtsstreitigkeiten köcheln.

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