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Revolte gegen Trump

Sonntag, 09.10.2016 18:20 von

So langsam kann Donald Trump seine Pläne für das Weiße Haus begraben. Nach seinen sexistischen Äußerungen wenden sich viele Parteigrößen der Republikaner endgültig ab. Selbst sein Vize ist entsetzt.

Berichte über den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf können nur noch mit Jugendschutzwarnungen gesendet werden, so weit ist es schon gekommen. Mit Pieptönen und Warnhinweisen versuchen Fernsehstationen, die Obszönitäten zu entschärfen, die der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump in einem am Freitag aufgetauchten, elf Jahre alten Video von sich gegeben hat. In der mächtigsten Nation der Welt ist der Kampf um das höchste Staatsamt auf Gossenniveau gefallen.

In der in Dauerschleife gezeigten Aufzeichnung verrät Trump, wie er über Frauen herfällt: „Ich warne nicht einmal. Ich küsse sie einfach. Wenn du ein Star bist, lassen sie dich alles machen.“ Dann führt er aus, wie er Frauen in den Intimbereich greift. Es geht also um weit mehr als den Bruch von sprachlichen Tabus. Es geht um sexuelle Nötigung. Trump beschreibt sich als Triebtäter.

Der New Yorker Milliardär hat sich seit Beginn des Vorwahlkampfs unzählige Provokationen und Fehltritte geleistet. Sie haben ihm kaum etwas anhaben können. Doch nun ist ein Wendepunkt erreicht. Die Republikaner brechen mit ihrem Kandidaten. Bis Samstagabend (Ortszeit) hatten sich 36 Senatoren, Abgeordnete und Gouverneure aus Trumps eigener Partei von ihm distanziert oder ihn sogar zum Rückzug von seiner Kandidatur aufgerufen.

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