RBS fällt bei britischem Banken-Stresstest durch

Mittwoch, 30.11.2016 11:20 von

Die Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland Aktie) hat im britischen Banken-Stresstest versagt. Ihr fehlen rund zwei Milliarden Pfund, um eine neue Finanzkrise zu überstehen.

Die Royal Bank of Scotland (RBS) muss nach Erkenntnissen der britischen Zentralbank ihr Kapitalpolster aufbessern. Die in der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank fiel durch den Stresstest, dessen Ergebnisse die Bank of England am Mittwoch in London bekanntgab. Der RBS fehlten rund zwei Milliarden Pfund (rund 2,35 Milliarden Euro), um eine neuerliche Finanzkrise zu überstehen. Frisches Kapital braucht die Großbank aber offenbar nicht. Das Institut habe mit der Zentralbank bereits Maßnahmen vereinbart, um die Lücke zu schließen - etwa den Verkauf fauler Kredite und Kostensenkungen.

Die RBS kämpft derzeit an mehreren Fronten: In den USA ringt sie um eine Einigung mit den Behörden wegen des Verkaufs von verbrieften Hypothekenpapieren vor der Finanzkrise. Zudem hat sie Probleme, ihre Banktochter Williams (Williams Aktie) & Glyn loszuschlagen.

Auch die Konkurrenten Barclays und Standard Chartered offenbarten in dem Stresstest Schwächen. Sie hätten aber bereits vorher die nötigen Maßnahmen ergriffen, um sich krisensicherer zu machen, erklärte die Notenbank. Es war der dritte Stresstest der Bank of England seit der Finanzkrise und der bisher härteste. Bei insgesamt sieben Instituten wurden die Folgen eines weltweiten und britischen wirtschaftlichen Schocks simuliert.

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