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Australien verhängt Millionenstrafe gegen BMW wegen Kreditgeschäften

Ralf Moeller und das rollende Känguru

Mittwoch, 23.11.2016 18:40 von

Immer mehr Start-ups werben um mittelständische Unternehmer als Kunden oder Partner. Die hätten eine Digitalisierung auch nötig. Doch beide Seiten reden oft aneinander vorbei.

Wenn man die Gründer in Berlin-Mitte fragt, auf welche Kundengruppe sie es abgesehen haben, sagen jetzt viele: Auf den Mittelstand. Der Konsument, das haben inzwischen auch die Start-ups erkannt, ist launisch. Heute kauft er viel, morgen nur ein bisschen, oder gar nicht mehr.

Im sogenannten B-to-B-Geschäft ist es einfacher: Hat man eine Firma erst mal für sich gewonnen, ist sie in der Regel länger treu. Das Problem: Bis ein mittelständischer Unternehmer von einer Idee überzeugt ist, die nicht seine war, kann ein Start-up längst wieder vom Markt verschwunden sein. Das liegt nicht nur daran, dass die einen schnell sind und die anderen langsam. Oft reden sie auch aneinander vorbei.

Die Hotel-App Conichi zum Beispiel, ist gerade nach China gegangen. Bei den deutschen Hoteliers kommt ihre Idee, Gäste via Bluetooth mit dem Smartphone ein- und auschecken zu lassen, nicht so richtig gut an. „Der Markt ist träge“, sagt Gründer Max Waldmann. China sei das „totale Gegenteil“.

Man kann sich das gut vorstellen, wie so ein träger, deutscher Hotelier, gestresst zwischen Getränkeeinkauf und Kongressplanung, da sitzt und sich von Waldmann die Zukunft erklären lässt. Mit der Conichi-App, wird Waldmann erklären, brauche der Gast nicht mehr diese lästigen Gespräche an der Rezeption zu führen. Er kann seine Vorlieben – Weißbier in der Minibar, Nackenrolle statt Kopfkissen, in die App eintragen und das Zimmerpersonal weiß Bescheid.

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