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Qualmendes Smartphone verhindert den Abflug

Donnerstag, 06.10.2016 08:00 von

Erneut hat ein Galaxy Note 7-Smartphone Feuer gefangen. Wegen solcher Vorfälle hatte Samsung eine Rückrufaktion gestartet. Das betroffene Gerät soll bereits ausgetauscht worden sein – wird Samsungs Problem jetzt größer?

Gut einen Monat nach Samsungs weltweitem Rückruf des Vorzeige-Smartphones Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr hat US-Medien zufolge erneut ein solches Gerät Feuer gefangen. Wegen des Unfalls habe am Mittwochmorgen (Ortszeit) ein Flugzeug auf der Strecke von Louisville nach Baltimore vor Abflug evakuiert werden müssen, berichteten „USA Today“ und „The Verge“. Niemand sei verletzt worden. Das Gerät vom Typ Samsung Galaxy Note 7 habe Rauch ausgestoßen, sagte die Ehefrau des Besitzers Reuters am Mittwoch.

Besonders unangenehm für Samsung: Bei dem Gerät, das in Flammen aufging, soll es sich um ein neues Smartphone handeln. Ihr Mann habe sich das Ersatzgerät nach Samsungs Rückrufaktion vor rund zwei Wochen besorgt, sagte die Ehefrau.

Eine Samsung-Sprecherin erklärte auf Nachfrage, dazu noch keine Angaben machen zu können, weil das Gerät noch nicht geborgen sei. Man arbeite mit der Airline und den Behörden zusammen, um das Smartphone untersuchen zu können.

Anfang September hatte Samsung nach zahlreichen Zwischenfällen die Brandgefahr infolge von Akku-Problemen bei dem Phablet - einer Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer - eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Grund für den Rückruf ist die Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus.

Die USA sind neben Südkorea eines der Länder, in denen bislang die meisten Probleme bekannt geworden sind. Allein aus den Vereinigten Staaten erreichten Samsung nach eigenen Angaben 92 Berichte von überhitzten Akkus, von denen rund ein Drittel Feuer fingen und mehr als die Hälfte zu Sachschäden führten.

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