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Prüfer: Autos fallen bei Hauptuntersuchung seltener durch

Dienstag, 13.09.2016 11:04 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der technische Zustand der deutschen Gebrauchtwagen-Flotte hat sich leicht gebessert. Bei den amtlichen Hauptuntersuchungen der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) fielen in der ersten Hälfte dieses Jahres 21,2 Prozent der Autos mit erheblichen Mängeln als verkehrsunsicher durch. Das berichtete die Prüforganisation am Dienstag auf der Zulieferermesse Automechanika in Frankfurt.

Im vergangenen Jahr hatte die Durchfaller-Quote noch 22 Prozent betragen. Die betroffenen Fahrzeuge müssen repariert und erneut den Prüfern vorgeführt werden.

Auf der anderen Seite wiesen jetzt 61,3 Prozent der Wagen keine Mängel auf - nach 60,2 Prozent im Vorjahr. Geringe Beanstandungen gab es bei 17,5 Prozent der Autos (2015: 17,8 Prozent). Grundlage der Statistik sind rund 2,3 Millionen GTÜ-Hauptuntersuchungen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.

Die Fehler häufen sich laut GTÜ mit zunehmendem Alter der Fahrzeuge. Von den ein bis drei Jahre alten Autos erhält demnach nur jedes 25. die Prüfplakette nicht im ersten Anlauf. Bei den über neun Jahre alten Modellen steigt der Anteil der Durchfaller dann auf fast ein Drittel. Im Schnitt sind die 45,1 Millionen in Deutschland zugelassenen Autos 9,2 Jahre alt. Am häufigsten sind Mängel an der Elektrik inklusive der Beleuchtung./ceb/DP/stb