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Protokoll des Mega-Angriffs auf die Deutsche Telekom

Freitag, 02.12.2016 10:40 von

Der große Hackerangriff auf Router von Telekomkunden hat für große Unsicherheit gesorgt: Wo lag der Fehler? Warum hat die Abwehr so lange gedauert? Und warum sind die Ausfälle bei der Telekom gar nicht das größte Problem?

Es ist Anfang November, als ein unbekannter IT-Sicherheitsspezialist und vermutlicher Japan-Fan unter dem Pseudonym „Kenzo2017“ eine nur für technische Experten verständliche Warnung in einem Online-Blog veröffentlicht: Demnach sei es Hackern möglich, bestimmte Router des irischen Internet-Anbieters EIR mithilfe übers Internet verschickter Steuerbefehle aus der Ferne umzuprogrammieren.

Auf diese Weise könnten die Angreifer die Geräte, mit deren Hilfe Privatleute und Unternehmen online gehen, fernsteuern und – wie eine Art digitale Zombies – für groß angelegte Attacken auf andere benutzen. Kurz darauf veröffentlicht der Router-Hersteller, das taiwanische Unternehmen Zyxel, ein Update, um die Lücke zu stopfen. Sonst aber blieb die Warnung weitgehend unbeachtet.Bis sie am vergangenen Sonntag plötzlich immense Brisanz bekommt.Es ist kurz nach drei Uhr am Nachmittag als den Mitarbeitern im Netz-Monitoring-Center der Deutschen Telekom in Bonn beim Blick auf die wandhohen Kontrollschirme Sonderbares auffällt. Ohne erkennbaren Grund sind merklich weniger Kunden an den Telefonie-Servern des Kommunikationsriesen angemeldet. Auch die Netzlast ist erkennbar niedriger als für einen Sonntagnachmittag sonst üblich, weil weniger Menschen über das Netzwerk des Konzerns telefonieren.Ein erster schneller Check der bundesweiten Wetterlage zeigt: Strahlendes Spätherbstwetter, das die Deutschen zu Zehntausenden und flächendeckend zu außerplanmäßigen Sonntagsspaziergängen veranlassen könnte, so ein erster Erklärungsversuch. Was also ist los, da draußen im Netz? Die Suche nach der Ursache beginnt – und für Thomas Tschersich, den Programmleiter für Interne Security & Cyber Defense bei der Telekom sowie Hunderte weitere Technik- und Sicherheitsexperten im Konzern die vermutlich stressigsten 72 Stunden, der vergangenen Jahre.Netz-Alarm um halb Vier

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