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Pressestimme: 'Süddeutsche Zeitung' zu Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Montag, 05.09.2016 05:35 von

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Süddeutsche Zeitung" zu Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern:

"Wer sich in Mecklenburg-Vorpommern an die Hetzparolen der NPD schon gewöhnt hatte, der mag die AfD gar nicht so schlimm finden. Sie ist aus dieser Sicht eine ent-pfuite NPD, eine NPD ohne Widerlichkeitsfaktor. Und so kommt es, dass nun dort fast jeder vierte Wähler Rechtsaußen gewählt hat ... Wenn man Aufregung und Aufgeregtheit liebt, kann man das, was die AfD bisher in der deutschen Parteiendemokratie angerichtet hat, als Kettensägenmassaker bezeichnen: Aus Union, SPD und der Linken wurden ganze Stücke herausgeschnitten. Aber ein Horror ist das nicht. Es ist eine Aufforderung an die beschnittenen Parteien, besser, klarer und unterscheidbarer zu werden. Die bundesdeutsche Demokratie hat schon etlichen angeblichen Horror gut überlebt. Die AfD verbreitet gern Angst. Man muss sich davon nicht anstecken lassen."/yyzz/DP/he