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Präsidenten aus zehn EU-Staaten beraten über Probleme der Union

Mittwoch, 14.09.2016 17:06 von

PLOWDIW (dpa-AFX) - Präsidenten aus zehn EU-Staaten, darunter Bundespräsident Joachim Gauck, sind in Bulgarien zusammengekommen, um über Herausforderungen der Union zu sprechen. "Heute werden wir die Antwort auf die Frage suchen, wie wir in Zeiten wachsender Risiken und einer instabilen Weltordnung das Vertrauen in die EU stärken können", sagte Bulgariens Staatschef Rossen Plewneliew am Mittwoch im südbulgarischen Plowdiw zum Auftakt des zweitägigen Forums.

Themen des 12. Treffens der "Arraiolos-Gruppe" nicht-exekutiver Präsidenten sind die Migrationskrise, die Terrorbekämpfung sowie die Entscheidung Großbritanniens für einen Austritt aus der EU sowie die Transformation der Balkanländer.

Europa stoße heute auf mehr Probleme als jemals zuvor in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, warnte Plewneliew. "Zu diesem entscheidenden Zeitpunkt erscheint die Europäische Union leider schwach und uneinig."

An der Tagung im Ethnographischen Museum von Plowdiw, Europas Kulturhauptstadt 2019, nehmen die Staatschefs Deutschlands, Finnlands, Italiens, Lettlands, Österreichs, Polens, Portugals, Sloweniens, Ungarns und von Bulgarien teil. Ihre "Arraiolos-Gruppe" ist ein Zusammenschluss von nicht-exekutiven Staatschefs in parlamentarischen Republiken innerhalb der Europäischen Union./el/DP/fbr