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PharmaMar beendet Rekrutierung von Patienten für pivotale Phase-III-Studie „CORAIL“ mit PM1183

Dienstag, 18.10.2016 09:45 von

PR Newswire

MADRID, October 18, 2016 /PRNewswire/ --

PharmaMar (MCE: PHM) gibt heute bekannt, dass die Rekrutierung für die randomisierte pivotale Phase-III-Studie "CORAIL" mit Lurbinectedin (PM1183) für die Behandlung von platinresistentem Eierstockkrebs erfolgreich abgeschlossen worden ist. Vierhundertdreiundvierzig Patientinnen aus über 100 Krankenhäusern in Europa und den USA wurden in die Studie einbezogen.

     (Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20150203/727958-b )
 

Die Studie "CORAIL" bewertet die Wirksamkeit von PM1183 im Vergleich zu Topotecan und pegyliertem lyposomalen Doxorubicin, der Standardbehandlung für diese Krankheit. Dr. Arturo Soto, Director am Clinical Department des Oncology Business Unit von PharmaMar, erklärt: "Die Rekrutierung wurde drei Monate vor dem geplanten Enddatum abgeschlossen, was das Interesse an dem Medikament und der Studie sowie die Notwendigkeit verdeutlicht, dass die Forscher eine neue therapeutische Alternative für diese Patientinnen entwickeln."

Über Lurbinectedin (PM1183)  

PM1183 ist eine Verbindung, die gerade klinisch untersucht wird. Sie ist ein Inhibitor der RNA-Polymerase II. Dieses Enzym ist essenziell für den Transkriptionsprozess, der bei Vorhandensein von Tumoren überaktiv ist, was zu einer Transkriptionssucht führt. Die Wirksamkeit von Lurbinectedin gegen Tumore wird zurzeit an verschiedenen Arten von soliden Tumoren untersucht, unter anderem im Rahmen dieser Phase-3-Studie für platinresistenten Eierstockkrebs, einer Phase-2-Studie für BRCA1/2-assoziierten metastatischen Brustkrebs und einer pivotalen Phase-III-Studie für kleinzelligen Lungenkrebs.  

Über Eierstockkrebs  

Schätzungen zufolge werden weltweit 240.000 Fälle diagnostiziert, von denen etwa 150.000 für die Frauen tödlich verlaufen werden. Unter den gynäkologischen Malignomen ist es die zweithäufigste Krebsart, die für die meisten Todesfälle verantwortlich ist.[i] Der Großteil der Patientinnen mit Eierstockkrebs befindet sich zum Zeitpunkt der Diagnose im Spätstadium der Krankheit, in der der Krebs bereits gestreut hat.[ii] Nach einer Debulking-Operation zur Verkleinerung des Tumorvolumens erfolgt normalerweise die Chemotherapie; bei 80 % der Patientinnen tritt jedoch nach einer platin- oder taxanhaltigen Therapie ein Rezidiv auf. Diese Patientinnen profitieren möglicherweise von anderen therapeutischen Alternativen.[iii] 

i. Ferlay J, Soerjomataram I, Ervik M, Dikshit R, Eser S, Mathers C, Rebelo M, Parkin DM, Forman D, Bray, F. GLOBOCAN 2012 v1.0, Cancer Incidence and Mortality Worldwide: IARC CancerBase No. 11 [Internet]. Lyon, Frankreich: International Agency for Research on Cancer; 2013. Verfügbar unter: http://globocan.iarc.fr, zugegriffen am 15. April 2015.

ii. http://www.cancer.org/cancer/ovariancancer/  

iii. Ann Oncol (2013) 24 (Ergänzung 10):x69-x76.doi: 10.1093/annonc/mdt475

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