Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

14:20 Uhr
ROUNDUP/EZB greift durch: Insolvenz für zwei italienische Krisenbanken

Peso am Boden

Mittwoch, 11.01.2017 13:40 von

Die anstehende Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump lässt den mexikanischen Peso auf ein neues Allzeittief fallen. Doch es ist nicht die einzige Währung, die derzeit extrem schwach ist.

Die mexikanische Währung Peso ist vor der Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf ein Rekordtief abgestürzt. In der Nacht war ein Dollar (Dollarkurs) zwischenzeitlich bis zu 21,8471 Peso wert. Wegen der hohen Abhängigkeit Mexikos vom Handel mit den USA reagiert der Peso besonders stark auf die politischen Entwicklungen im nördlichen Nachbarland. Seit dem Wahlsieg Trumps im November hat der Peso circa 19 Prozent an Wert eingebüßt.

Mit Spannung wird unter anderem erwartet, inwieweit Trump Signale zur künftigen Handelspolitik geben wird. Der Republikaner setzt auf wirtschaftliche Abschottung, er stellt das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) infrage und er will Strafzölle auf mexikanische Waren erheben. Unklar ist bislang, was von seinen Plänen in welcher Härte er tatsächlich umsetzen will und kann.

Neben der anstehenden Pressekonferenz in den USA haben laut Händlern auch am Vortag veröffentlichte Zahlen zur Peso-Schwäche beigetragen, denen zufolge Mexikos Zentralbank in der vergangenen Woche 1,82 Milliarden Dollar ihrer Währungsreserven verkauft hat, um den Peso zu stützen. Einen deutlichen Absturz der Währung hatte sie damit nicht verhindern können.

„Auch wenn die Währung als deutlich unterbewertet einzuschätzen ist, bestehen kurzfristig aufgrund der unklaren US-Handelspolitik noch erhebliche Abwärtsrisiken, die von der Interventionsbereitschaft der Notenbank allenfalls gedämpft werden dürften“, schrieb DZ-Bank-Analyst Stefan Grothaus in einer Studie Anfang des Jahres, als der Peso bereits auf einem ähnlichen Niveau notierte. Der Devisenexperte sieht angesichts der gestiegenen Inflationserwartungen für die mexikanische Notenbank ein schwierigeres Umfeld, das wohl weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr erfordern wird.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.