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Per Internet zum Profi-Anleger

Mittwoch, 14.09.2016 12:20 von

Mit wenigen Klicks ein Depot eröffnen, die Strategien erfolgreicher Anleger einfach kopieren oder doch einen Robo-Berater engagieren? Eine Studie zeigt die Geldanlage-Trends – ganz ohne Vorwissen geht es oft aber nicht.

Geldanlegen ist heute ganz einfach – diesen Eindruck gewinnt zumindest, wer im Internet nach Begriffen rund um das Thema Geldanlage sucht: Hier schnell ein Depot eröffnen, da die neuesten Marktanalysen lesen, das Portfolio anderer Anleger kopieren oder gleich alles vom Algorithmus-gesteuerten Robo Advisor verwalten lassen. Wer von Null-Zins-Produkten genug hat und sich in die Welt von Aktien und anderen Wertpapieren wagen möchte, findet online eine Vielzahl von Anbietern, die dabei helfen wollen. Häufig sind das junge Finanztechnologie-Firmen – Fintechs.

„In Deutschland steckt das Digitale Wealth Management noch in den Kinderschuhen“, sagt Stephan Paxmann, Gründer der Frankfurter Unternehmensberatung TME AG. „Es gibt aber viele Geschäftsmodelle, von denen Kunden heute schon profitieren können.“ Welche das sind und wie Banken auf die digitalen Angebote reagieren sollten, hat TME in seiner Studie „Innovative Geschäftsmodelle im Digital Wealth Management“ untersucht, die dem Handelsblatt vorliegt.

Die Autoren der Studie haben im Bereich des Wealth Managements 140 Fintechs aus Deutschland, Großbritannien und den USA analysiert und ordnen diese in fünf Kategorien ein: Research-Tools, Online-Brokerage, Social Community, Robo Advisory und Crowdinvesting. Die 70 besonders relevanten wurden detaillierter betrachtet. Vielen Angeboten attestieren die Studienautoren, dass sie den Kunden bei Anlageentscheidungen unterstützen, indem sie ihn mit Informationen und Analysen versorgen, die noch vor wenigen Jahren nur Profi-Anlegern zugänglich waren. Allerdings: „Bei den meisten Angeboten muss der Nutzer schon eine gewisse Affinität zum Thema Finanzen mitbringen“, sagt TME-Gründungspartner Stefan Roßbach. Ganz ohne Vorwissen geht es häufig also nicht.

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