Peinliche Intranet-Panne bei Commerzbank

Donnerstag, 29.09.2016 10:40 von

Die Umbaupläne von Commerzbank-Vorstandschef Martin Zielke beginnen mit einer Panne. Bevor die Aufsichtsräte über die Maßnahmen entscheiden konnten, landeten Zielkes Pläne einem Medienbericht zufolge im Intranet.

Tausende Commerzbank-Mitarbeiter waren am Mittwoch fast so gut informiert wie die Aufsichtsräte ihres Unternehmens. Denn bevor das mächtige Kontrollorgan der Bank über weitreichende Umbaupläne entscheiden konnte, fanden sich die Pläne von Vorstandschef Martin Zielke im Intranet des Unternehmens, berichtet der „Spiegel“.

In einem Mitarbeiterbrief kündigte Zielke die Umbaupläne an, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht beschlossen waren – das Gremium tagt heute und morgen. Unter dem Namen „Commerzbank 4.0“ soll der  Umbau in ein „digitales Technologieunternehmen“ erfolgen, der rund zwei Milliarden Euro in vier Jahren kosten soll.

Für kurze Zeit war die Bank offen wie selten zu zuvor – ehe das Beweisstück laut „Spiegel“ wieder verschwand. Doch da hatte sich der Inhalt unter den Mitarbeitern schon verbreitet. Zwar preist Zielke in seinem Schreiben sein Konzept als die Neuerfindung der Bank - doch vielen Mitarbeitern droht die Kündigung. Rund 9.000 Stellen will er streichen, hatte das Handelsblatt zu Wochenbeginn berichtet.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.