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Opels Traumfabrik

Donnerstag, 13.10.2016 14:40 von

Opel eröffnet in Rüsselsheim ein neues Entwicklungszentrum – und will den deutschen Stammsitz damit zukunftssicher machen. Ein Besuch an einem Ort, an dem Opel seinen neuen Antrieb sucht.

Es darf wieder gefeiert werden in Rüsselsheim. Nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen will man am Stammsitz von Opel beweisen, dass man auch für die Zukunft gerüstet ist. Da passt die Eröffnung eines neuen Entwicklungszentrums bestens ins Bild. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hielt am Mittwoch persönlich die Eröffnungsrede. Das Zentrum werde den Autobauer „schneller und effizienter“ machen, sagt Neumann. Das ist auch nötig. Denn Opel will etliche neue Modelle in den kommenden Jahren auf den Markt bringen. Und hier in Rüsselsheim sollen die Antriebe dafür entstehen.

210 Millionen Euro hat General Motors (General Motors Aktie) (GM) in das neue Entwicklungszentrum in Rüsselsheim investiert – das höchste Investment am Standort seit 14 Jahren. In zwei Jahren wurde ein Gebäude mit 36.000 Quadratmetern auf sieben Stockwerken hochgezogen, in dem künftig 800 Mitarbeiter an neuen Antrieben forschen. Auf 45 Prüfständen können neue Modelle auch unter Extrembedingungen getestet werden.

Bei solchen Feierstunden ist Optimismus natürlich obligatorisch. „Auch im Verbrennungsmotor steckt noch viel Potenzial“, meint Neumann. Dass in Deutschland gerade darüber diskutiert wird, den Anteil des Verbrennungsmotors bis zum Jahr 2030 auf null zu reduzieren, spricht Neumann nicht an.

Das übernimmt dafür Ministerpräsident Volker Bouffier, der ebenfalls zur Eröffnung gekommen ist. „Ob es der richtige Weg ist, ein festes Jahr festzulegen?“, fragt der Landeschef, um seine Frage umgehend selbst zu beantworten. „Ich habe da meine Zweifel“. Zustimmendes Nicken in den Reihen der Opel-Ingenieure. Dann geht Bouffier wieder zum feierlichen Teil über. „Ein guter Tag für Opel, für Rüsselsheim und natürlich für Hessen“ sei diese Eröffnung, betont der Ministerpräsident mehrfach.

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