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23:27 Uhr
IPO: Maschinenbauer Aumann wird Aktien teuer los - Viertelmilliarde an Einnahmen

Opel-Chef wurde von Übernahmeplänen überrascht

Mittwoch, 15.02.2017 10:13 von

Der mögliche Verkauf von Opel an den Rivalen Peugeot (Peugeot Aktie) kam für Firmenchef Neumann offenbar überraschend. Er soll ganz andere Pläne für den Autobauer gehabt haben. Die Politik sorgt sich zunehmend um die Arbeitsplätze.

Die mögliche Übernahme des Autoherstellers Opel durch die französische PSA-Gruppe hat offenbar auch Opel-Chef Karl-Thomas Neumann überrascht. Monatelang soll daran gearbeitet haben, Opel zur Elektromarke umzubauen. Über die Verhandlungen mit PSA hat der Mutterkonzern GM die Tochter in Rüsselsheim erst am Dienstagmorgen informiert, wie das „Manager Magazin“ berichtet.

Für Mittwoch haben sich Mary Barra, Chefin des Autobauers General Motors (General Motors Aktie), und Dan Ammann, Vorsitzender des Opel-Aufsichtsrates, zu einem Besuch am Stammsitz in Rüsselsheim angemeldet, wie ein Firmensprecher bestätigte. Dabei dürften die Top-Manager die Opel-Führung über den Stand der Verkaufsgespräche informieren.

Unterdessen hat der mögliche Opel-Deal der französischen PSA-Gruppe auch die deutsche Politik erreicht. PSA-Chef Carlos Tavares ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Gewerkschaften bereit. Es gehe dem PSA-Chef um eine Öffnung und ein Bündnis, hieß es. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Vorstoß berichtet.

Bundesregierung und IG Metall hatten sich von den Verkaufsgesprächen zwischen der Peugeot-Mutter PSA und dem Opel-Eigner General Motors überrascht gezeigt. Die neue Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte die Konzerne kritisiert. Es sei „inakzeptabel“, dass die beiden Unternehmen vorab Betriebsrat, IG Metall sowie Landes- und Bundesregierung nicht von ihren Plänen informiert hätten.

Die Konzerne loten nach eigenen Angaben verschiedene Möglichkeiten zur Expansion und Kooperation aus. Es sei jedoch noch ungewiss, ob eine Einigung erzielt werde. Die beiden Autohersteller arbeiten bereits seit 2012 bei verschiedenen Projekten in Europa zusammen und waren zwischenzeitlich auch auf der Kapitalseite miteinander verbunden. Bei einer Übernahme würde PSA zum zweitgrößten Autoproduzenten in Europa hinter Volkswagen (VW Aktie) aufsteigen.

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