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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Ohne Rücksicht auf Verluste

Freitag, 07.10.2016 15:20 von

Der Quasi-Streik bei Tuifly ärgert nicht nur die Passagiere. Auch Piloten anderer Airlines sind verärgert: Mit dem Arbeitskampf wollen vor allem die Piloten des TUI-Ferienfliegers ihre überholten Besitzstände wahren.Über Beschäftigten, die Kollegen in einem Arbeitskampf in den Rücken zu fallen, hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bislang eine ähnliche Meinung wie der Abenteuer-Schriftsteller Jack London. „Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und seiner Klasse!!“, hatte der Autor von „Der Seewolf“ und „Lockruf des Goldes“ einst geschrieben.Doch am Donnerstag zur Mittagessens-Zeit versprach der in der Branche VC genannte Verbund eine Art Streikbruch. Ab sofort wollten seine Mitglieder mit Überstunden die Folgen mildern durch die streikähnlichen Flugausfälle bei der im Auftrag von Air Berlin fliegenden Tuifly.Aus gutem Grund: Denn das fliegende Personal der TUI-Tochter testet die Solidarität ihrer Kollegen – besonderes die in der Flugzeugkanzel.Zwar verstehen viele den Ärger der Tuifly-Kollegen darüber, dass sie quasi ohne Vorwarnung in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Air Berlin (Air Berlin Aktie) und deren Hauptaktionär Etihad aus Abu Dhabi landen sollen. Doch das rabiate Vorgehen zu Beginn der Herbstferien geht fast allen gegen den Strich.Ein weiterer Buchungsrückgang träfe Air Berlin hartZum einen erinnern die im Branchenjargon „Sick out“ genannten gruppenweisen Krankmeldungen in letzter Sekunde an unangekündigte wilde Streiks. Organisiert haben das die bis zu an den Steiks beteiligten 500 Crew-Mitglieder nach Informationen der Fachzweitschrift FVW über die sozialen Netzwerke Facebook (Facebook Aktie) und WhatsApp. Von solchen mehr oder weniger illegalen Aktionen lassen die deutschen Gewerkschaften traditionell die Finger, weil das meist auf Jahre hinaus das Verhältnis zwischen Unternehmen und Belegschaft vergiftet.

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