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Officefirst schiebt den Börsengang auf

Dienstag, 11.10.2016 05:00 von

Eigentlich wollte OfficeFirst in wenigen Tagen an die Börse gehen. Doch nun machte der auf Büros spezialisierte Immobilienkonzern einen Rückzieher – trotz positiver Resonanz auf das Geschäftsmodell.

Der Immobilienkonzern OfficeFirst verschiebt seinen geplanten Börsengang. Grund seien negative Marktentwicklungen insbesondere im Bereich der Immobilienunternehmen seit Beginn der Vermarktungsphase Anfang letzter Woche, teilte das Unternehmen am Montagabend mit.

Diese Entscheidung sei trotz der im Rahmen der Investorengespräche erhaltenen, durchweg sehr positiven Resonanz zu Geschäftsmodell und Immobilienbestand der OfficeFirst-Gruppe erfolgt. Die Erstnotierung der Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse war ursprünglich für den 14. Oktober geplant.

Finanzkreisen zufolge hatten die Investoren verhalten auf den Börsengang des Büroimmobilien-Konzerns reagiert. Fast eine Woche nach Beginn der Zeichnungsfrist waren die Bücher bei der bis zu 888 Millionen Euro schweren Emission noch immer nicht gefüllt, wie mehrere mit der Platzierung vertraute Personen am vergangenen Freitag zu Reuters sagten.

Die Hedgefonds, die bei der OfficeFirst-Muttergesellschaft IVG nach deren Pleite das Kommando übernommen hatten, hatten auf eine hohe Bewertung für OfficeFirst gedrängt. Einigen von ihnen droht sonst aus ihrem Engagement ein Verlust.

Am oberen Ende der Preisspanne von 21 bis 23 Euro wäre der Eigentümer von knapp 100 Büro- und Geschäftshäusern in Deutschland auf einen Börsenwert von gut 1,8 Milliarden Euro gekommen.

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