Top-Thema

11:34 Uhr +5,23%
Konzerne müssen für beschleunigten Atom­ausstieg entschädigt werden

Oetker hält sich zur Zukunft von Hamburg Süd bedeckt

Samstag, 26.11.2016 12:40 von

Steht die Reederei Hamburg Süd zum Verkauf? Der Besitzer, der Mischwarenkonzern Oetker, bleibt einsilbig. Laut einem Medienbericht nach könnte der Prozess noch vor Jahresende beginnen. Auch Interessenten werden genannt.

Der Bielefelder Mischkonzern Oetker hält die Zukunft seiner Reederei Hamburg Süd offen. „Marktgerüchte kommentieren wir nicht“, erklärte ein Sprecher am Samstag. Das „Wall Street Journal“ hatte unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, Oetker erwäge einen Verkauf. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

„Sollte ein Verkauf beschlossen werden, könnte der Prozess vor Jahresende beginnen“, wird ein Insider zitiert. Dem Blatt zufolge nennen Branchenmanager Hapag-Lloyd (Hapag-Lloyd Aktie), die dänische Maersk Line und die chinesische Cosco als mögliche Käufer. Eine Sprecherin von Hamburg Süd erklärte, man wolle sich an aktuellen Spekulationen nicht beteiligen.

Die Containerschifffahrt steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Sie leidet unter Überkapazitäten und sinkenden Frachtpreisen. Deshalb schließen sich immer mehr Reedereien zusammen oder bilden Allianzen, um die Kosten zu senken. Deutschlands Branchenprimus Hapag-Lloyd erhielt unlängst von der EU-Kommission für den Zusammenschluss mit dem arabischen Rivalen UASC zur weltweiten Nummer 5 der Branche grünes Licht. Ende Oktober kündigten die drei japanischen Marktführer den Zusammenschluss ihrer Containergeschäfte an.

Die südkoreanische Reederei Hanjin wurde durch die Krise in die Pleite getrieben. Sie meldete Ende August Insolvenz an.. 2013 war eine geplante Fusion zwischen Hapag-Lloyd und Hamburg Süd geplatzt.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.