Ölpreise legen zu - Steigende US-Ölreserven belasten nur zeitweise

Donnerstag, 17.11.2016 12:51 von

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Nachdem sich die Notierungen im frühen Handel kaum verändert hatten, legten die Preise im Vormittagshandel zu. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 47,17 US-Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 37 Cent auf 45,94 Dollar (Dollarkurs).

Ein überraschend starker Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in den USA konnte die Ölpreise nur zeitweise belasten. Am Vortag hatte die US-Regierung einen Zuwachs der Ölreserven um 5,3 Millionen Barrel auf 490,3 Millionen Barrel gemeldet. Dies war deutlich mehr als am Markt erwartet worden war und hatte die Ölpreise zunächst belastet.

Nach wie vor ist ein geplantes Treffen des Ölkartells Opec Ende November ein wichtiges Thema am Ölmarkt. Dort soll der Beitrag der Opec-Staaten zu einer im Grundsatz beschlossenen Produktionskürzung festgelegt werden. Verglichen mit dem grundsätzlichen Kürzungsbeschluss vom September ist dessen Umsetzung wesentlich schwieriger. Zuletzt hatte die Spekulation auf eine Einigung mehrfach die Ölpreise gestützt./jkr/bgf/fbr