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Konzerne müssen für beschleunigten Atom­ausstieg entschädigt werden

Ölpreise gestiegen

Donnerstag, 17.11.2016 19:03 von

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 46,82 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 18 Cent auf 45,75 Dollar (Dollarkurs).

Ein überraschend starker Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in den USA konnte die Ölpreise nur zeitweise belasten. Am Vortag hatte die US-Regierung einen Zuwachs der Ölreserven um 5,3 Millionen Barrel gemeldet. Dies war deutlich mehr als am Markt erwartet worden war und hatte die Ölpreise zunächst belastet.

Spekulationen auf Fördermengenbegrenzungen des Ölkartells Opec hätten ein Abrutschen der Ölpreise aber verhindert, schreibt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Nach wie vor ist das geplante Opec-Treffen Ende November ein wichtiges Thema am Ölmarkt. Dort soll der Beitrag der Opec-Staaten zu einer im Grundsatz beschlossenen Produktionskürzung festgelegt werden. Verglichen mit dem grundsätzlichen Kürzungsbeschluss vom September ist dessen Umsetzung wesentlich schwieriger. Zuletzt hatte die Spekulation auf eine Einigung mehrfach die Ölpreise gestützt./tos/jha/