Öl: Erneut ein positiver Fingerzeig – Gazprom, Transocean, Petrobras, Snam, Statoil, BP, Shell, Total, ENI, OMV, Seadrill

Freitag, 23.09.2016 09:53

Kommentar von Mark de Groot

Lieber Leser,

neue Daten der US-Behörden nahmen am Donnerstag positiven Einfluss auf den Rohölpreis. Der Preis von WTI-Öl erhöhte sich bis 17 Uhr um 2,61 % auf 46,34 US-Dollar je Barrel, der Preis von Brent-Öl um 1,92 % auf 47,63 US-Dollar.

Überraschung – amerikanische Ölreserven fallen weiterhin

Die US-Energiebehörde EIA hatte am Mittwochnachmittag überraschend verkündet, dass sich die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche um 6,2 Mio. Barrel verringert hätten und nun nur noch 504,6 Mio. Barrel betragen würden. Ähnliches hatte bereits zuvor das American Petroleum Institute berichtet. Diese Nachrichten wurden auf dem Markt als Fingerzeig verstanden, dass die Nachfrage derzeit anzieht. Kurz zuvor hatte Japan einen um 0,5 % gestiegenen Ölimport für den Monat August mitgeteilt.

Warnende Stimme aus London

Eine warnende Stimme war jedoch aus London zu vernehmen. Tamas Varga, Rohstoffexperte für das Handelshaus PVM Oil Associates, erkennt derzeit noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Entspannung auf dem Rohölmarkt. Seiner Meinung zufolge besteht nach wie vor ein Überangebot, das auf absehbare Zeit nicht verschwinden wird.

Gespanntes Warten auf die OPEC-Tagung

Alle Aktionäre, die in Ölwerten investiert sind, wünschen sich natürlich, dass Varga mit seiner Einschätzung daneben liege. Die OPEC-Tagung in der kommenden Woche in Algier könnte den Experten in der Tat widerlegen. Dazu müssten sich die Mitglieder auf eine Drosselung der Förderquoten einigen. Derzeit beträgt der Durchschnittspreis für OPEC-Öl, gemittelt aus 14 verschiedenen Sorten, noch 42,54 US-Dollar je Barrel.

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